Paralympisches Jugendlager Athen 2004
Paralympisches Jugendlager - Aktuelles
Zoon.com - eine Jugendinitiative von Volkswagen - berichtet über den Behindertensport,
auch über das 4. Paralympische Jugendlager Athen 2004
Am Mittwoch den 11.08.2004 geht es in Zoon Livetalk um den Behindertensport. Aufhänger sind die
Paralympics 2004 in Athen.
Vor der Sendung gibt es auf der Website
www.zoon.com einen
allgemein gehaltenen kurzen Artikel mit Verlinkungen zum Thema. Nach der Sendung kann man die
zentralen Aussagen zusammengefasst nochmals nachlesen.
Zoon.com ist eine Jugendinitiative von Volkswagen. Im Internet findet man diese Initiative als
Online-Magazin unter
www.zoon.com. Als realer Treffpunkt für
junge Leute dient das ZOON.COM Center im Sony Center am Potsdamer Platz.
An drei Tagen in der Woche (Mo, Mi, Fr) von 16-17 Uhr werden von hier aus Live-Talk Sendungen
ins Netz gesendet. Bei
www.zoon.com und auf den Monitoren des
ZOON Center kann man die Sendungen live auf den Seiten der Trendmachine unter "Live-Talk" verfolgen
und aktiv über den Chat begleiten und so die vier Gäste der Sendung direkt und live ansprechen.
4. Paralympisches Jugendlager der Deutschen Behinderten-Sportjugend (DBSJ)
vom 16. bis 29. September 2004 in Athen/Griechenland
Viele organisatorische Vorarbeiten waren notwendig, um die Nominierung aller
TeilnehmerInnen am 4. Paralympischen Jugendlager, die der Jugendvorstand (JV) der
Deutschen Behinderten-Sportjugend (DBSJ) auf seiner Sitzung am 30./31. Januar 2004
in Braunschweig aussprach, bekannt zu geben.
Dem DBSJ/JV wurden rund 50 Bewerbungen zur Teilnahme am Paralympischen Jugendlager
(PJ) Athen 2004 eingereicht und es ist mehr als erfreulich, dass der überwiegenden
Teil der Bewerberinnen und Bewerber berücksichtigt werden konnte.
Das vom DBSJ/JV eingesetzte Nominierungskomitee hat nach reichlicher Überlegung
insgesamt 38 Jugendliche mit Behinderung, 10 Delegationsleitung/BetreuerInnen zur
Teilnahme fest nominiert. Nach den sehr guten Erfahrungen des PJ Sydney 2000 werden
darüber hinaus 4 jugendliche NachwuchssportlerInnen ohne Behinderung aus anderen
Spitzenverbänden (1 x Fußball, 1 x Schwimmen, 2 x Turnen) dieses Paralympische
Jugendlager der DBSJ zusätzlich begleiten. Der DBSJ/JV möchte hiermit ein deutliches
Zeichen setzen – “Integration einmal umgekehrt: Jugendliche mit Behinderung
integrieren Jugendliche ohne Behinderung!“
Darüber hinaus wird erstmalig ein neu ins Leben gerufenes “Juniorteam -
Paralympisches Jugendlager Athen 2004“ seitens des DBSJ/JV auch im Sinne des
“Sozialen Talentes“ aktiv zum Einsatz kommen, das mit eng umrissenen Aufgabenfeldern
alle TeilnehmerInnen am PJ Athen 2004 zusätzlich betreuen wird. Dieses Juniorteam
setzt sich aus 4 jungen erwachsene Personen und ehemaligen TeilnehmerInnen an
Paralympischen Jugendlagern zusammen.
Um alle TeilnehmerInnen gut vorbereitet im September nach Athen entsenden zu können,
hat vom 07.-09. Mai 2004 in Köln ein Vorbereitungsseminar stattgefunden, das u.a.
auch einen Besuch des Deutschen Sport- und Olympia-Museums vorsah. Besonders begrüßt
wurden die Jugendlichen hier vom Präsidenten des Deutschen Behindertensportverbandes
e.V. und zugleich National Paralympic Committee Germany - Herrn Theodor Zühlsdorf.
Im direkten Anschluss fand darüber hinaus ein Treffen mit dem Leiter des Institutes
für Sportgeschichte an der Deutschen Sporthochschule Köln - Herrn
Universitäts-Professor Dr. phil. Manfred Lämmer statt, der zur Thematik der
Olympischen Spiele und der Paralympics referierte.

Erwähnenswert ist abschließend auch die Tatsache, dass neben dem Österreichischen
auch der Türkische Behindertensportverband diese Idee der DBSJ aufgegriffen haben
und nun ihrerseits eigene Jugendlager in Athen einrichten werden. Eine gemeinsame
deutsch-östereichisch-türkische Vorbereitung und Planung konnte nicht nur
eingeleitet werden, sondern auch in die Realität umgesetzt werden - eine gemeinsame
Unterkunft wurde gefunden, das geplante Rahmenprogramm und der Besuch der
Paralympischen Wettkämpfe werden größtenteils gemeinsam gestaltet. Ein kleiner
bescheidener Anfang für ein zukünftiges internationales, zumindest europäische
Paralympisches Jugendlager? Warten wir es ab……
Duisburg, den 25. Mai 2004, D. Lütkehoff
“Integration einmal umgekehrt“!
- Bericht einer Teilnehmerin ohne Behinderung nach dem Vorbereitungsseminar
Jugendliche mit Behinderung integrieren Jugendliche ohne Behinderung……
Wie geht so etwas?, dachte ich mir am Anfang.
Die Erklärung wurde mir auch gleich geliefert: Parallel zu den Paralympics in Athen
im September 2004, findet das 4. Paralympische Jugendlager (PJ) der Deutschen
Behinderten-Sportjugend (DBSJ) statt. Neben den 38 Jugendlichen mit Behinderung,
den 10 BetreuerInnen, wurden auch vier Jugendliche ohne Behinderung nominiert,
daran teilzunehmen.
Ein derartiges Jugendlager findet jetzt bereits zum vierten Mal in Folge statt.
Dieses Jahr sogar mit weiterer internationaler Beteiligung: die Türkei und
Österreich werden ebenfalls ein Paralympisches Jugendlager nach Athen schicken und
wir hoffen natürlich auf viele interessante Gespräche und Freundschaften.
Erstmalig ist auch ein “Juniorenteam PJ Athen 2004“ mit dabei. Es setzt sich aus
ehemaligen TeilnehmerInnen an Paralympischen Jugendlagern zusammen und wird in
Athen, im Sinne des “Sozialen Talents“, die TeilnehmerInnen mitbetreuen.
Damit sich die TeilnehmerInnen bereits vor Reiseantritt kennen lernen, fand vom
7.-9. Mai 2004 ein Vorparalympisches Jugendlager in Form eines Vorbereitungsseminars
statt. - Nach einer Vorstellungsrunde wurden uns dort auch schon einige
Informationen zu Griechenland, Athen und der Geschichte der Olympischen Spiele
gegeben. Mit dem Besuch des Deutschen Sport- und Olympiamuseums wurden uns dafür
sehr gute Grundlagen gegeben. Mit Powerpoint- Präsentationen über das letzte
Paralympische Jugendlager in Sydney wurde unsere Freude auf Athen nur noch
verstärkt.
Am Ende dieses Seminars wurden noch schnell die Handynummern und email-Adressen
ausgetauscht und ich stellte fest, dass ich um viele Freundschaften reicher
geworden bin und wir als starke Gruppe im September in das Flugzeug nach Athen
steigen können.
Martina Hierle
Paralympisches Jugendlager Athen 2004
- “Ich freue mich schon riesig darauf“ -
Ein Interview mit Teilnehmerin Theresa Kempfle
Der Alltag eines Teenagers besteht normalerweise aus mehr oder weniger freiwillig
in die Schule gehen, nachmittags noch schnell Hausaufgaben machen und dann ab zum
Spielen mit den Freunden oder stundenlang am Telefon abhängen. Doch im Hause
Kempfle sieht das ganz anders aus. Vor allem in den Wintermonaten besteht der
Alltag der 14-jährigen Theresa meist nur aus Skifahren und Training. Für Freunde
bleibt da kaum noch Zeit, trotzdem möchte sie ihren Sport unter keinen Umständen
missen. Als Dank für ihren Ehrgeiz darf sie nun mit zum Paralympischen Jugendlager
in Athen. Was sie darüber denkt und wie sie überhaupt zum Behindertensport
gekommen ist, hat Theresa uns erzählt.
Welche Art von Behinderung hast du?
Ich habe eine Erbsche Lähmung – das bedeutet, dass die Muskeln im Schultern- und
Nackenbereich gedehnt und sogar gerissen sind.
Welche Sportart übst du aus und vor allem seit wann?
Seit ich drei Jahre alt bin, stehe ich auf Abfahrtskiern. Allerdings bin ich erst
1999 so richtig zum Behindertensport gekommen. Eigentlich hätte ich an einer
Veranstaltung im Nichbehindertenbereich teilnehmen sollen. Nur leider fiel diese
dann aus. Meine Freundin Andrea Rothfuss und ich haben uns dann spontan
entschlossen, an der gleichzeitig stattfindenden Bayerischen Meisterschaft für
Menschen mit Behinderung in Oberammergau teilzunehmen. Unsere Leistungen haben wohl
dann auch Michael Hipp überzeugt. Er sagte, dass uns die Türen für die
Nationalmannschaft offen stehen würden. Und er musste ja wissen, wovon er redet,
schließlich war er ja selbst im deutschen Nationalteam und richtig erfolgreich.
War das damals Anfängerglück, oder konntest du deine Erfolgsserie fortsetzen?
Ich habe schon einige Erfolge seitdem eingefahren, kann mich aber ehrlich gesagt,
so spontan nur noch an die aus der letzten Saison erinnern. 2003 war ich Bayerische
und auch Deutsche Meisterin. Und jetzt im Europacuprennen im Stubaital war ich
Zweite im Super G und in Artestina dann jeweils in Super G und im Slalom Dritte.
Wenn du solche Erfolge erzielen möchtest, musst du doch unwahrscheinlich viel trainieren?!
Schon, ja. Vor allem im Winter habe ich fast jedes Wochenende Training. Außerdem
sind wir dann noch drei Mal jeweils für eine Woche im Trainingslager in Österreich.
Und im Sommer geht es weiter – obwohl da bei uns kein Schnee mehr liegt. Dafür geht
es regelmäßig nach München an die Ruder-Regatta-Strecke. Dort steht dann vor allem
Kraft- und Ausdauertraining auf dem Plan: Laufen, Radfahren, Inliner und manchmal
auch Kajakfahren. Aber am schönsten ist immer noch, wenn ich mich mit Freunden
treffe und wir dann Völkerball oder so etwas spielen. Das ist gut für die
Beinmuskulatur und macht riesig Spaß, weil dann halt alles eher spielerisch
abläuft.
Hast du denn da überhaupt noch genügend Zeit für Freunde?
Ich sehe meine Freunde schon häufig, weil sie eher auch aus dem Sportbereich kommen.
Meine Freundin, Andrea, fährt ja zum Beispiel sogar mit mir auf die Wettkämpfe.
Eigentlich sind wir ja Konkurrentinnen. Das hindert uns aber nicht daran, vor dem
Start gemeinsam zu zittern und uns nach dem Zieleinlauf vor Freude und
Erleichterung in die Arme zu fallen. Aus der Schule habe ich kaum enge Freunde. Da
fehlt mir einfach die Zeit – vor allem im Winter.
Dann hast du sicherlich ein großes sportliches Ziel?!
Ja klar, ich möchte bei den Winter-Paralympics mitmachen. Am besten wären gleich
die in Turin 2006. Wenn ich nur in den nächsten zwei Jahren genügend trainiere und
an mir arbeite, dann klappt das bestimmt auch. Jetzt freue ich mich aber erst mal
auf das Jugendlager im Sommer.
Das Paralympischen Jugendlager in Athen - warst du denn schon mal bei so einer
Veranstaltung dabei?
Dieses Jahr ist das erste Mal! Ich freue mich schon riesig darauf, endlich mal die
Wettkämpfe live zu sehen. Sonst kennt man das ja nur aus dem Fernsehen. Es ist
bestimmt noch viel spannender, wenn man die Stimmung drum herum selbst erlebt. So
wie es aussieht, haben wir Karten für Goalball, Fechten, Basketball, Schwimmen und
Segeln. Leider kann man sich nicht alles anschauen. Aber bei der Eröffnungs- und
der Abschlussfeier sind wir auf jeden Fall dabei.
Hast du ein Vorbild beim Behindertensport?
Gerd Schönfelder!! Der fährt echt genial und ist total erfolgreich! Es ist
Wahnsinn, wie er den Abhang bewältigt. Leider gibt es nicht allzu viele Frauen an
der Spitze, also muss man sich an die Männer halten.
Was rätst du anderen Kids und Teens, die gerne Behindertensport machen möchten?
Wie sollen sie es angehen?
Tja, vielleicht sollte man sich erst mal einen Wettkampf anschauen. Da kommt
meistens die beste Stimmung rüber. Und dann einfach drauf los. Man darf vor allem
nicht zu lange grübeln! Ich sage immer, dass man fast alles schaffen kann, auch
wenn man behindert ist. Man muss es sich nur trauen und richtig wollen! Ich habe
zwar auch manchmal noch Bammel vor manchen Abfahrten, vor allem wenn sie im
Wettkampf den regulären Damenabfahrten der Nichtbehinderten entsprechen. Aber
hinterher ist es ein super Gefühl, wenn man heil unten angekommen ist und weiß, was
man geschafft hat. Mutiger hat mich mein Sport in dieser Hinsicht auf jeden Fall
gemacht.
Mit Theresa Kempfle sprach Kerstin Becker/BVS Bayern
4. Paralympisches Jugendlager vom 17. bis 29.09 2004 in Athen/GRE
Nach Barcelona 1992, Atlanta 1996 und Sydney 2000 lädt die Deutsche Behinderten - Sportjugend zu einem 4.
Paralympischen Jugendlager 2004 nach Athen/GRE ein.
Das Paralympische Jugendlager in Athen findet in der Zeit vom 17. bis 29.09.2004 statt und steht unter der
Schirmherrschaft von Frau Renate Schmidt, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Insgesamt 50 behinderten Nachwuchssportlerinnen und Nachwuchssportlern incl. der Delegationsleitung und
Betreuer aus dem gesamten Bundesgebiet soll die Möglichkeit gegeben werden, an diesem Jugendlager
teilzunehmen und die Paralympischen Wettkämpfe zu besuchen.
Nach den sehr positiven Erfahrungen in Sydney 2000 wird der Jugendvorstand der DBSJ auch wiederum einige
nicht behinderten Jugendliche aus anderen Spitzenverbänden des Deutschen Sportbundes (DSB) die Teilnahme
ermöglichen.
Rückfragen können direkt an das DBS-Jugendsekretariat in Duisburg – hier an Herrn Detlev Lütkehoff
(Tel. 0203 – 7174173 od.
E-mail: luetkehoff@dbs-npc.de) -
gerichtet werden.

Nähere Informationen bitten wir der nachfolgenden Ausschreibung zu entnehmen:

zur vergrößerten Anzeige bitte auf das jeweilige Bild klicken

Anmeldebogen für das PJ 2004 zum Anschauen bzw. downloaden
4. Paralympisches Jugendlager Athen 2004 –
Sie können das nationale Paralympische Jugendlager der DBSJ unterstützen!
Die Deutsche Behinderten - Sportjugend (DBSJ) hat sich u.a. zur Aufgabe gemacht, behinderte Kinder und
Jugendliche über/durch den Sport in den allgemeinen Lebensprozess zu integrieren und Lebensfreude zu
vermitteln, soziale Kontakte zu ermöglichen, zur Persönlichkeitsentwicklung und zur Stärkung des
Selbstwertgefühls beizutragen. Somit bietet der Sport mit behinderten Menschen die Möglichkeit der
Integration in die Gesellschaft.
In der Praxis hat sich herausgestellt, dass die Jugendmaßnahmen, wie z. B. unser geplantes Paralymisches
Jugendlager nur dann durchführbar sind, wenn der Teilnehmerbeitrag möglichst niedrig gehalten wird. Dies
ist deshalb erforderlich, weil gerade Eltern mit behinderten Kindern und Jugendlichen neben den allgemeinen
Ausgaben eine starke zusätzliche finanzielle Belastung erfahren.
Da jedoch für solche Maßnahmen keine ausreichenden Eigenmittel zur Verfügung stehen und öffentliche
Zuschüsse die Finanzierungslücke nicht vollständig füllen, sind wir auf die Mithilfe vieler Förderer
angewiesen.
Wenn Sie unsere Arbeit und besonders die Durchführung des Paralympischen Jugendlagers für wichtig halten,
können auch Sie uns finanziell unterstützen. Wir sind für jede Überweisung auf unser Konto dankbar:
Deutscher Behindertensportverband e.V.
Sparkasse Leverkusen (BLZ 375 514 40)
Kt.-Nr. 1000 098 318
Stichwort: PJ Athen 2004
Paralympisches Jugendlager Sydney 2000
Dank der großzügigen Unterstützung des Bundesministeriums für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend, der Aktion Mensch und vieler anderer
Organisationen und Sponsoren fand in Sydney das 3. Paralympische
Jugendlager der Deutschen Behinderten-Sportjugend (DBSJ) statt.
Für 50 Jugendliche und 14 Betreuer begann das Abenteuer Sydney mit dem
gemeinsamen Flug über Dubai und Singapur nach Australien. In der Gruppe
waren auch erstmals 8 nichtbehinderte Jugendliche. Behindert oder
nichtbehindert, beim Jugendlager in Sydney spielte das fortan keine
Rolle mehr!
Eine tolle Stimmung herrschte während des 12tägigen Jugendlagers unter
den Teilnehmern. Der gemeinsame Besuch der Gruppe bei Wettkämpfen wurde
immer wieder von Medienvertretern mit Kamera und Mikrofon begleitet.
Dr. Steadward, Präsident des IPC äußerte sich in einem gemeinsamen
Treffen positiv über diese deutsche Initiative. Das deutsche Jugendlager
könnte Vorbildcharakter für eine in Zukunft verbesserte internationale
Nachwuchsarbeit haben, denn wer die Begeisterung dieser Jugendlichen
erlebte, der konnte auch häufig von ihnen hören, dass sie nach dem
"Erlebnis Sydney" noch intensiver trainieren wollen, um in 4 oder 8
Jahren selbst als Athleten an den Paralympics teilnehmen zu können.
Die deutschen Jugendlichen setzten mit ihrer Anwesenheit zudem ein
deutliches Zeichen zum fairen und friedlichen Zusammenleben aller
Nationen und erfüllten damit einen wesentlichen Bestandteil der
paralympischen Idee.
Erleben und Dabeisein: Für die Jugendlichen ging in Sydney ein Traum in
Erfüllung: Eine unvergessliche Eröffnungsfeier, Wettkämpfe mit tollen
Leistungen und einer phantastischen Atmosphäre, das Zusammentreffen mit
deutschen Sportlern und den unbeschreiblich freundlichen ehrenamtlichen
Helfern in Sydney, eine Stadt- und Hafenrundfahrt und vieles andere mehr
sorgten für unvergessliche Augenblicke.
"Können wir nicht noch eine Woche bleiben?" und "ICH KOMME WIEDER!" war
der einheitliche Tenor, als die Jugendlichen am 30. Oktober die Rückreise
antraten. Ein Kompliment für die Stadt Sydney und bestimmt auch für die
DBSJ, die den 50 Jugendlichen ihren Traum von den Paralympics 2000 zu
verwirklichen half.