Aktivitäten und Informationen der DBSJ
Dr. Christoph Bergner empfängt Vertreter des DBSJ/Jugend-Hauptausschusses
(DL) Am Rande der diesjährigen Tagung des Jugend-Hauptausschusses der Deutschen Behinderten-Sportjugend, die am 09./10. März in
Halle/Saale stattfand, traf sich der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesministeriums des Inneren, Dr. Christoph Bergner,
mit den Teilnehmer am Samstag zu einem gemeinsamen Abendessen.

Christoph Bergner überbrachte die Grüße des Ministers des Inneren, Dr. Wolfgang Schäuble. Sein Ministerium ist zuständig für die
Entwicklung des Leistungssports und legt Wert darauf, den Sport von Menschen mit und ohne Handicap absolut gleichrangig zu behandeln.
"An diesem Punkt ist im Ministerium aber auch klar, dass dem Sport der Menschen mit Behinderung manchmal mehr Aufmerksamkeit zu
schenken ist.“ Die Olympiastützpunkte der Bundesländer betreuen sowohl olympische als auch paralympische Sportler. Darüber hinaus
soll auch die Arbeit der Landesverbände im Behindertensport unterstützt werden. Deshalb war es für Dr. Christoph Bergner
„besonders gewollt, als Hallenser in seiner Heimatstadt, als Ministeriumsvertreter und als Präsident des SV Halle, der eine
erfolgreiche Abteilung Behindertensport hat, zu diesen Abend einladen zu dürfen“. Die Begegnung möchte er gern als symbolisches
Danke und als Mutfaktor zum Weitermachen sehen.

Der parlamentarischen Teil der diesjährigen Tagung des DBSJ/Jugend-Hauptausschusses umfasste neben den Berichten aus dem Vorstand
und aus den Landesverbänden/DRS die Vorstellung aktueller Vorhaben der DBSJ im Jahr 2007. Hierzu zählten nicht nur die gesamten
Lehrgangsmaßnahmen, sondern insbesondere auch der Jugend-Länder-Cup, der in diesem Jahr vom 28.-30.09.07 in Köln zum 21.sten Mal
zur Durchführung kommen wird sowie das 4. Internationale Jugendlager vom 28.07.-04.08.07 in Stubenberg am See/AUT zusammen mit den
Partnernationen aus Österreich und der Türkei. Darüber hinaus wurden bereits die ersten Weichen für die inhaltlichen Festlegungen
von Fortbildungsmaßnahmen im Jahr 2008 innerhalb der DBSJ-Lehrgangsreihe “Jung, sportlich, fit und engagiert“ gestellt sowie erste
Informationen zum geplanten Paralympischen Jugendlager Peking 2008 übermittelt.
Erstmalig wurden zusätzlich alle Sportkoordinatoren der Landesverbände und die Nachwuchsbeauftragten der DBS-Abteilungen Leichtathletik,
Schwimmen, Tischtennis und Judo gesondert eingeladen, um den “Jugend-Länder-Cup“ als größte Jugendsportveranstaltung der DBSJ in allen
Belangen detailliert zu beleuchten und zukunftsweisende inhaltliche Festlegungen gemeinsam zu treffen.
Traditionsgemäß wurde auch diese Tagung mit einem sportpraktischen Teil unterbrochen; das Thema der diesjährigen Fortbildung lautete
“Psychomotorische Bewegungsangebote mit Standardgeräten und Alltagsmaterialien“.
Dank gebührt abschließend Eva-Maria Siegmund und dem Behinderten- und Rehabilitationssportverband Sachsen-Anhalt e.V. für die
Ausrichtung dieser Tagung. – Die nächste Sitzung des DBSJ/Jugend-Hauptausschusses wird vom 07.-09.03.2008 in Lübeck und somit im
Zuständigkeitsbereich des Landesverbandes Schleswig-Holstein stattfinden.
Detlev Lütkehoff
Schnupperlehrgang der DBSJ in der paralympischen Sportart "Ski Nordisch"
Erfolgreiche Durchführung
Die Abteilung Ski nordisch des Deutschen Behindertensportverbandes konnte in Zusammenarbeit mit der Deutschen Behindertensport-Jugend
ihren 2. Schnupperlehrgang vom 17.-20.12.2006 im Sportpark Rabenberg in Breitenbrunn/Sachsen unter Leitung von Melanie Kirchner durchführen.
Nachdem einige Sportler die Teilnahme kurzfristig aus verschiedenen Gründen abgesagt hatten, nahmen von 13 Kindern und Jugendlichen, 7 Sportler
am Lehrgang teil. Die Kinder und Jugendlichen kamen aus den unterschiedlichsten Teilen Deutschlands, aus dem Saarland, aus Bremen, aus
Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfahlen.
Mit großen Erwartungen traf man sich am ersten Abend, um das Material anzupassen.
Zum Glück, hatte es an diesem Abend auch zu schneien begonnen, so dass die Gruppe am nächsten Tag auf dem Fichtelberg ihre ersten Versuche
im Schnee machen konnte.
Vor allem die beiden Schlittenfahrer Jan-Luca Pankowsky und Robert Weber zeigten Talent und beherrschten den Schlitten schon nach kurzer Zeit
sicher.
Aber auch die Fußgänger, allen voran Christian Adler (sehbehindert) und sein Betreuer Sebastian Reif, Sportstudent der Uni Chemnitz und versierter
Skiläufer, machten sehr schnelle Fortschritte. Durch die Tatkräftige Unterstützung der sächsischen Jugendwartin Anke Tanz und des Präsidenten des
Sächsischen Behinderten- und Versehrtensportverbandes Mario Wagner konnte der erste Tag und auch der folgende Lehrgang zum vollen Erfolg werden.
Viele einführende Übungen wurden gemacht, wie Pflugfahren, mit einem Ski Rollerfahren, ohne Stöcke laufen und vieles mehr. Obwohl die Situation
für die Anfänger nicht ganz einfach war, da noch nicht so viel Schnee lag, dass eine Loipe gezogen werden konnte, meisterten alle die Übungen
sehr gut.

Doch in den nächsten Tagen verbesserte sich die Schneesituation zusehens und auch das Können der Teilnehmer. Und so konnten schon kleine A
bfahrten bewältigt und Spiele auf Skiern gespielt werden.
Auch für eine abwechslungsreiche Abendgestaltung war gesorgt. So brachte ein Film über sie WM in Crans-Montana den Schnupperern die Sportart
näher und auch das Schießen mit dem Blindenbiathlongewehr war ein Ereignis. Ebenso rundete die Gymnastik das Programm ab.
Man konnte wieder von einem erfolgreichen Lehrgang sprechen, der allen Teilnehmern viel Freude bereitet hatte.
Melanie Kirchner
"Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein"
Ausschreibung 2007

Mit dem "Grünen Band für vorbildliche Talentförderung im Verein" unterstützt und begleitet die Dresdner Bank seit 1987 die Bemühungen
des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der ihm angeschlossenen Landessportbünde und Spitzenverbände um eine sportlich
leistungsorientierte Nachwuchsarbeit in den Sportvereinen. Das "Grüne Band" ist mit einer Förderprämie für die Jugendarbeit von 5.000 Euro
je ausgezeichneten Verein verbunden.
In 2007 können 70 Vereine oder Vereinsabteilungen aus den förderungswürdigen olympischen und nicht olympischen Spitzenverbänden des Deutschen
Sportbundes das "Grüne Band" erhalten. Voraussetzung für die Vereine ist, dass sie aktive Talentförderung mit Jugendlichen betreiben.
Die Ausschreibung als auch der Bewerbungsbogen können über das Internet herunter geladen werden unter folgender Anschrift:
http://www.dosb.de/de/leistungssport/gruenes-band/
Interessierte Vereine können sich ab sofort an den für sie zuständigen Landes-Behindertensportverband wenden, die die Bewerbungsunterlagen
Ihrer Vereine jeweils sammeln und der DBS-Geschäftsstelle geschlossen bis zum 28. Februar 2007 (Poststempel!) zukommen lassen.
D. Lütkehoff
5. Deutsche Jugendmeisterschaften im Goalball 2006
(DL) Am 18.11.06 fanden in Marburg/Lahn die 5. Deutschen Goalball Jugendmeisterschaften statt.
Königs Wusterhausen (KW), Neukloster, Chemnitz, Nürnberg und München, Stuttgart. Heilbronn und Marburg waren aus insgesamt 7 Landesverbänden
angetreten den Titel auszuspielen.
In zwei Gruppen gab es Vorrundenspiele, die teilweise klar von den hoch favorisierten Spielern aus KW
dominiert wurden, nämlich drei Siege mit 10 Toren Differenz. München trat in einer Außenseiterrolle an und überraschte von Spiel zu Spiel mehr.
Chemnitz trat mit einem jungen Team an und hielt sehr gut in den Vorrundenspielen mit.
Heilbronn konnte leider kein Spiel in der Vorrunde
gewinnen, aber dafür das Spiel um Platz 7 über Stuttgart mit 7:6.
Neukloster gewann nicht ganz so deutlich im Vorfeld, aber konnte dennoch
drei Siege für sich verbuchen. Nürnberg trat Ersatz geschwächt an, zeigte aber besonders mit dem Centerspieler prima Spielzüge. Marburg hatte
wenig Glück mit den Spielen, aber auch diese Mannschaft muss erst Turniererfahrung sammeln. Stuttgart blieb ohne Sieg im gesamten Turnier, aber
Spaß hatten sie Spieler doch, wenn das eine oder andere Tor im gegnerischen Feld erzielt werden konnte.
Platz 5 war eine klare Angelegenheit
für Chemnitz mit einem 8:2 Erfolg über die Gastgeber. Platz 3 ging an die Mannschaft Neukloster, die Nürnberg keine Chance ließ und mit 7:1
besiegte. Das Finale bestritten also KW und München und bis zur letzten Minute war das Spiel offen. Glücklich gewann München mit 6:5 und es
zeigte sich, dass das Team von KW plötzlich mehr mit den Nerven zu kämpfen hatte als mit dem Ball. - Der jüngste Teilnehmer wurde geehrt (13
Jahre, Raffael Ammen aus Nürnberg) wie auch die Torschützenkönigin (Gabi Eichenseer aus Marburg wie der Torschützenkönig Felix Rogge aus
Königs Wusterhausen).

Der neue Deutsche Meister aus München auf dem Wege zur Siegerehrung
Den Organisatoren, wie allen Helfern, der Blista Marburg und vor allen den Sponsoren danke ich für das schöne Turnier. Wie schön, dass die
Tradition der Jugend DM Goalball im kommenden Jahr in Neukloster weitergeführt werden kann.
Christl Daentler
Ski-Lehrgang Alpin für Kinder und Jugendliche vom 02.-09.04.2007 in Rauris
DOPING nur was für Verlierer!
Das DBSJuniorteam hat in Zusammenarbeit mit der Anti-Doping-Kommission des DBS einen Flyer zum Thema "No Doping"
entwickelt, der durch den Vorstand der Deutschen Behinderten-Sportjugend (DBSJ) verabschiedet und zum Druck freigegeben
wurde.
Druckfrisch erstmalig im Verlauf des diesjährigen 20. Jugend-Länder-Cups in Kienbaum verteilt, erzeugte dieser
neue Flyer bei allen TeilnehmernInnen große Aufmerksamkeit und positive Resonanz.
Jugendlich gestaltet sprechen Karikaturen wie z.B. "Epo Girl"; "Mr. Morphin", "Mr. Anabolika" etc. die Wirkung
der unterschiedlichsten Doping Produkte an.
hier gibts die
Vordereite mal zum anschauen
Gemäß der Anti-Doping-Ordnung des DBS können Dopingkontrollen im Wettkampf und außerhalb des Wettkampfes jeder
Zeit erfolgen. Wie eine Dopingkontrolle im Einzelnen durchgeführt wird, findet man ebenfalls auf diesem Flyer
näher beschrieben. Somit können sich junge Menschen auf solch eine Kontrolle besser einstellen.
Wer neu im Leistungssport oder auch schon länger dabei und unsicher ist, welche Medikamente erlaubt sind oder
gemeldet werden müssen, findet eine separate "Checkkarte" zum Einstecken mit erlaubten und unerlaubten Medikamenten.
Nach dem Motto "No Doping, schütze Deinen Körper, es ist Dein einziger!" werden von der DBSJ alle SportlerInnen
aufgerufen, an IHREN Körper und IHRE Gesundheit zu denken.
Nicht vergessen: WIR ALLE SIND VORBILDER UND SOLLTEN DEN OLYMPISCHEN GEDANKEN "FAIR PLAY" NICHT VERGESSEN!
DBSJuniorteam / DBSJ-Vorstand
Tag des Sportabzeichens in Hannover und Salzgitter
- 430 Kinder und Jugendliche mit einer geistigen Behinderung in Hannover dabei -
Niedersachsens Kultusminister Bernd Busemann begrüßte gemeinsam mit BSN-Präsident Karl Finke alle Teilnehmer und
ihre Betreuer sowie die Helfer der Humboldtschule Hannover zum 2. Tag des Sportabzeichens am 6. Juli 2006 auf der
Mehrkampfanlage in Hannover. Die Schüler aus den Förderschulen der Region Hannover mit Schwerpunkt "geistige
Entwicklung" hatten große Freude und feierten ihre Erfolge. Sie kämpften im Sprint und beim Weitsprung, beim
Werfen und auf der Mittelstrecke mit großem Enthusiasmus. Die schwüle Witterung konnte sie nicht stoppen und so
schafften 147 Schüler/-innen ihr Deutsches Sportabzeichen. Die Kinder, die nicht über die sportlichen Voraussetzungen
für das Sportabzeichen verfügen, konnten sich beim Spiel- und Sportfest austoben. Vielfältige kreative Stationen und
Bewegungsangebote sorgten dafür, dass Alle ihre Bewegungsfreude ausleben konnten und natürlich auch Alle bei der
Siegerehrung eine Medaille überreicht bekamen. Auch die zweite Auflage des "Tag des Sportabzeichens" in Hannover
war für alle Beteiligten eine tolle Veranstaltung. "Wir haben ganz fleissig mit den Kindern auf dieses Ziel hin
trainiert", erzählte Stefanie Helmich, Lehrerin der Wilhelm-Schade-Schule in Laatzen. "Einige Kinder haben bemerkt,
dass sie es in diesem Jahr viel leichter geschafft haben, als im vergangenen Jahr. So stellen sie fest, dass das
Training für sie persönlich etwas bringt", fügte Kollegin Katharina Schaper von der Eberhard-Schomburg-Schule
hinzu. Strahlende Kinderaugen während dieses Tages und insbesondere die Freude und der Stolz auf die eigene
Leistung wurde von den Kindern zum Ausdruck gebracht. Bei der Siegerehrung waren auch für BSN-Vizepräsident
Ottokar Wendt und Heiko Nolte von der Barmer Ersatzkasse diese Emotionen spürbar. "Wir haben uns gerne wieder
beteiligt und gratulieren dem BSN zu dieser außerordentlichen Veranstaltung. Die Barmer Ersatzkasse wird auch im
nächsten Jahr gerne wieder als Partner und Förderer den Tag des Sportabzeichens unterstützen" so Heiko Nolte
nach der Siegerehrung. Großartige Unterstützung in der Organisation leisteten Katharina Schaper von der
Eberhard-Schomburg-Schule in Laatzen und Jakob Klouth mit dem Team der Sportabzeichenprüfer des Stadtsportbundes
Hannover. Die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen unterstützte die Veranstaltung mit der nötigen
Stärkung für die jungen Athleten.
BEHINDERTEN-SPORTVERBAND NIEDERSACHSEN e.V.
Fachverband für Rehabilitations-, Breiten- und Leistungssport
Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 10, 30169 Hannover
Tel.: 0511/1268-5100; Fax: 0511/1268-45100
e-mail: info@bsn-ev.de
Internet: www.bsn-ev.de
T-Shirts bestickt - Bernina unterstützt DBSJ
(DL) Mit einer Spende in Höhe von 2000 Euro unterstützt Bernina die Arbeit der Deutschen Behinderten-Sportjugend.
Der Schweizer Nähmaschinenhersteller war mit einem Stand auf der Marktstätte in Konstanz zu Gast und bestickte
T-Shirts für diesen guten Zweck.
Fußballbegeisterte Kinder konnten sich am Bernina-Stand ein Trikot mit ihrem Namen beschriften lassen. Fünf Euro
kostete ein T-Shirt, davon kommen je zwei Euro behinderten Jugendlichen zugute. Unter dem Motto "Voll dabei!" warb
die Firma aus dem benachbarten Steckborn für die Leistungen behinderter Sportler. Insgesamt etwa 1000 T-Shirts
bestickten Bernina-Mitarbeiter für kleine Fußballfans bei der Aktion, die in Konstanz schon in die zweite Runde ging.
Ganz bewusst habe man dafür das gesteigerte sportliche Interesse während der Fußball-Weltmeisterschaft genutzt,
erklärte Andreas Heller, Geschäftführer von Bernina.

Den Scheck über 2000 Euro überreichte er dem Vorstandsmitglied der Deutschen Behinderten-SportJugend, Eugen Hoch,
der eigens aus Duisburg angereist war, um die Spende entgegenzunehmen.

Das habe er sich nicht nehmen lassen wollen,
meinte Hoch, denn die Aktion sei eine feine Sache. Erst durch die Unterstützung von Firmen könne die
Behinderten-Sportjugend jungen Leuten die vielfältigen Möglichkeiten bieten. Hoch betonte, dass Behindertensport
nicht nur der Rehabilitation diene, sondern Jugendlichen mit Behinderung Gelegenheiten biete, sich sozial zu
engagieren und sogar sportliche Höchstleistungen zu erbringen.
(in Auszügen aus Südkurier vom 04.07.06)
Tag des Sportabzeichens für Menschen mit geistiger Behinderung am 6. Juli
Kultusminister Busemann in Hannover dabei / Oberbürgermeister Knebel in Salzgitter
Hannover. Bereits zum zweiten Mal lädt der Behinderten-Sportverband Niedersachsen e.V. (BSN) Schülerinnen und
Schüler mit geistiger Behinderung zum Tag des Sportabzeichens nach Hannover ein. Kultusminister Bernd Busemann
wird die Veranstaltung am 6. Juli um 9.45 Uhr als Schirmherr gemeinsam mit BSN-Präsident Karl Finke auf der
Mehrkampfanlage der Stadt Hannover eröffnen. Danach werden ab 10 Uhr mehr als 400 junge Athleten um Punkte und
Urkunden kämpfen. Die Siegerehrung des im Vorjahr begeistert aufgenommenen Tages ist für 12.30 Uhr vorgesehen.
Zeitgleich wird es in Salzgitter die Premiere einer Sportabzeichen-Abnahme für Schüler mit einer geistigen
Behinderung geben. Im Stadion am See haben sich 370 Kinder und Jugendliche zu den Wettkämpfen angekündigt. Von
10 bis 13 Uhr können die Teilnehmer dabei nicht nur das Sportabzeichen erwerben, sondern auch am begleitenden
Sport- und Spielfest teilnehmen. Begrüßt werden Aktive und Zuschauer von Oberbürgermeister Helmut Knebel und
BSN-Vizepräsident Albert Hartman. Gefördert wird die Veranstaltung von der VIVESCO Apotheken Partner GmbH und der
Barmer Ersatzkasse. "Wir finden es toll, dass der BSN mit den Förderschulen diese Veranstaltung für die Kinder
anbietet. Ich erinnere mich noch gerne an die leuchtenden Augen bei der Siegerehrung im vergangenen Jahr und freue
mich, dass wir auch in diesem Jahr die Veranstaltung als Partner begleiten dürfen", sagt Heiko Nolte von der Barmer
Ersatzkasse dazu.
Zu beiden Events, die den Schul- und Breitensport einander näher bringen, lädt der BSN Medienvertreter und alle
Interessierten nach Hannover bzw. Salzgitter ein. Weitere Informationen erhalten Sie in der BSN-Geschäftsstelle,
Udo Schulz.
Udo Schulz
Behinderten-Sportverband Niedersachsen e.V.
Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 10
30169 Hannover
Telefon 05 11 - 12 68 51 02
Telefax 05 11 - 12 68 451 00
e-mail schulz@bsn-ev.de
www.bsn-ev.de
Paralympisches Jugendlager von Athen im Schloss Bellevue beim Bundespräsidenten Horst Köhler eingeladen
Im Sommer 2004 bildeten die Deutsche Behinderten-Sportjugend (DBSJ) zusammen mit den Partnernationen Österreich
und Türkei das Internationale Paralympische Jugendlager in Athen.
Eine der vielen Highlights dieses Jugendlagers war die Einladung des Bundespräsidenten Horst Köhler in den Deutschen
Club Athens.
Der Bundespräsident hat sich bei dieser Einladung in unseren Reihen sehr wohl gefühlt, so dass er zwei weitere
Termine für die DBSJ ausfallen lies. Seine sichtliche Freude und vor allem sein Interesse am Sport für Menschen
mit Behinderungen und vor allem an der Jugend trug dazu bei, dass er spontan die TeilnehmerInnen aus Deutschland
nach Berlin in seinen Amtssitz - ins Schloss Bellevue - einlud.
Diese Einladung verwirklichte sich nun am 20. Juni 2006 und fast alle TeilnehmerInnen des Jugendlagers folgten
der großzügigen Einladung unseres Staatsoberhauptes.

Copyright: "Presse- und Informationsamt der Bundesregierung"
Mit einer Führung durch das Schloss bekamen die TeilnehmerInnen einen kleinen Eindruck vom Alltag und vor allem
von den Verpflichtungen sowie den Sitten bei Staatsbesuchen des Bundespräsidenten. Die sanierten Räume des Schlosses,
die im März durch drei kulturelle Veranstaltungen eröffnet wurden, zeigten u.a. die wunderschöne Pracht Deutscher
Geschichte.
Im Anschluss kam es zu einem offenen Gespräch mit dem Bundespräsidenten, allen TeilnehmerInnen sowie einigen
MitarbeiterInnen des Bundespräsidialamtes. Herr Köhler interessierte sich vor allem für die Belange unserer
jugendlichen SportlerInnen, wie sie im Alltag und Sport zurecht kommen, welche Schwierigkeiten sie haben, trotz
ihres Handicaps den Leistungssport auszuüben etc..
In einem einstündigen Gespräch wurde sehr deutlich, dass der Bundespräsident sich sehr für die Jugend, den Sport
und vor allem dem Behindertensport einsetzt und weiterhin zukünftig einsetzen möchte. Sein Ziel ist es vor allem,
dass nicht in erster Linie, dass Handicap eines jeden gesehen wird, sondern vielmehr das Können jedes einzelnen
Sportlers. SportlerInnen mit Handicap bzw. Menschen mit Handicap sollen in Deutschland die gleichen Möglichkeiten
haben wie Menschen ohne Behinderung.
Zum Abschluss gingen wir durch den Garten direkt zum Bundespräsidialamt "Das Regierungsei". Eine kleine Führung
über die eigentümliche Konstruktion und Architektur verschaffte so einige Hintergründe.
Am Ende lag aber die einstimmige Meinung in der Luft, dass dies sich alles gelohnt hat und ein sicherlich nicht
alltägliches Ereignis war.
Daniel Schäfer, DBSJuniorteam
Manuela Eckert, DBSJuniorteam
DBSJ/Jugend-Hauptausschuss tagte in Leipzig -
Hohe Auszeichnungen für Elfriede Mohr und Manfred Richter
Die diesjährige Sitzung des DBSJ/Jugend-Hauptausschusses tagte am 10./11. März 2006 in Leipzig.
In einem gesonderten Abschnitt dieser Tagung würdigte Günter Franzen, 2. Vorsitzender der Deutschen Sportjugend
(DSJ), die vielen ehrenamtlichen Verdienste von Manfred Richter und Elfriede Mohr. Zunächst überreichte er Richter
die "Ehrengabe", die zweithöchste Auszeichnung der Deutschen Sportjugend und dankte ihm für seinen bisherigen
umfangreichen und über 20-jährigen ehrenamtlichen Einsatz, insbesondere im Sport für Kinder und Jugendliche mit
Behinderung. "Er zählt bis heute maßgeblich zu den Mitbegründern der Deutschen Behinderten-Sportjugend im Deutschen
Behindertensportverband e.V." so Franzen im Verlauf seiner Laudatio.

Im direkten Anschluss überreichte er Elfriede
Mohr die höchste Auszeichnung der DSJ - den "Diskus". In seiner Laudatio würdigte er ihre vielen ehrenamtlichen
Verdienste, die sich Elfriede Mohr auf Vereins- und Landes-, aber vor allem auf Bundesebene erworben hat. "Auch sie
zählt maßgeblich zu den Mitbegründerinnen der DBSJ und hat bis heute den Kontakt zu Kindern und Jugendlichen nie
verloren", so Günter Franzen. Zum Schluss sprach er die Hoffnung aus, beide mögen noch möglichst lange ihr fundiertes
Wissen dem Wohle des Behindertensports zur Verfügung stellen.

Neben den Berichten aus dem Vorstand und aus den Landesverbänden/DRS wurden hier die aktuellen Vorhaben der DBSJ im
Jahr 2006 vorgestellt und näher beleuchtet. Hierzu zählten nicht nur die gesamten Lehrgangsmaßnahmen, sondern
insbesondere auch der Jugend-Länder-Cup, der in diesem Jahr vom 14.-17.09.06 in Kienbaum zum 20.sten Mal zur
Durchführung kommen wird sowie das 3. Internationale Jugendlager vom 29.07.-05.08.06 in Frankfurt/M. zusammen mit
den Partnernationen aus Österreich und der Türkei. Darüber hinaus wurden bereits einerseits für die inhaltlichen
Festlegungen von Fortbildungslehrgängen sowie anderseits für die Teilnahme der DBSJ am Jugendevent der Deutschen
Sportjugend in Weimar die ersten Weichen für das Jahr 2007 gestellt.
Für alle Jugendvertreter aus ganz Deutschland endete die Tagung am Samstagnachmittag mit einem sportpraktischen
Teil zur Thematik "Möglichkeiten der Nutzung des Elements Wasser". Dank gebührt abschließend Anke Tanz und dem
Sächsischen Behindertensportverband für die Ausrichtung dieser Tagung. - Die nächste Sitzung des
BSJ/Jugend-Hauptausschusses wird vom 09.-11.03.2007 im Zuständigkeitsbereich des Landesverbandes Sachsen-Anhalt
stattfinden.
Detlev Lütkehoff
Olympisches Jugendlager "Turin 2006"
09.02.2006 (DL) Vom 9.-25. Februar 2006 findet unter der Schirmherrschaft von Rosi Mittermeier-Neureuther das
Olympische Jugendlager des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) in Turin statt. Mit dabei zwei Teilnehmer der
Deutschen Behinderten-Sportjugend (DBSJ).
Das Nationale Olympische Komitee für Deutschland (NOK) unterstützt zur Fortsetzung der olympischen Tradition
und im Sinne der Olympischen Idee nachhaltig die Durchführung von olympischen Jugendlagern anlässlich Olympischer
Spiele. Aus diesem Grund, aber auch nach den sehr positiven Erfahrungen der beiden eigenen Jugendlagern in
Salt Lake City und Athen, hat sich das NOK für Deutschland entschlossen, gemeinsam mit der Deutschen Sportjugend
(dsj) sowie in Kooperation mit den Spitzensportverbänden und der Deutschen Behinderten-Sportjugend (DBSJ)
wiederum ein eigenes Olympisches Jugendlager in Turin durchzuführen, an dem 40 deutsche Nachwuchssportlerinnen
und -sportler teilnehmen. Das Quartier des Jugendcamps befindet sich in Avigliana, etwa 30 km westlich von
Turin entfernt. Bereits stattgefunden hat vom 7.- 9. Oktober 2005 ein Vorbereitungstreffen mit allen Teilnehmern
sowie Betreuern in der Jugendherberge Nürnberg.
Nähere Informationen zu den Teilnehmern der DBSJ:
Cosima Lindner, 16 Jahre, MTV Köln, Ski-Alpin – Krückenski stehend (LV NRW)
Daniel Schäfer, 14 Jahre, ASC Göttingen, Schwimmen (LV Nds.)
Weitere Infos unter:
www.nok.de