Aktivitäten und Informationen der DBSJ
"Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“
Unter der Schirmherrschaft des Deutschen Sportbundes, gestiftet von der Dresdner Bank
– Ausschreibung 2006 -
Mit dem "Grünen Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ unterstützt und begleitet die Dresdner Bank
seit 1987 die Bemühungen des Deutschen Sportbundes (DSB) und der ihm angeschlossenen Landessportbünde und
Spitzenverbände um eine sportlich leistungsorientierte Nachwuchsarbeit in den Sportvereinen. Das “Grüne Band“
ist mit einer Förderprämie für die Jugendarbeit von 5.000 Euro je ausgezeichneten Verein verbunden.
In 2006 können 70 Vereine oder Vereinsabteilungen aus den förderungswürdigen olympischen und nicht olympischen
Spitzenverbänden des Deutschen Sportbundes das “Grüne Band“ erhalten. Voraussetzung für die Vereine ist, dass
sie aktive Talentförderung mit Jugendlichen betreiben.
Bei der Bewertung zählen vorbildliche und kontinuierliche Leistungsförderung unter Berücksichtigung sozialer
und pädagogischer Aspekte, systematische Talentfindung und Talentförderung bei jugendlichen Mitgliedern sowie
Nachweise nationaler und internationaler Erfolge der Vereinsjugend. Neben der Aufzählung der sportlichen Erfolge
sind auch ausreichende Ausführungen zur Konzeption ausdrücklich erwünscht.

Gem. den Regularien zur Abwicklung können sich Gewinner des “Grünen Bandes“ erst 5 Jahre nach ihrer Verleihung
erneut bewerben.
Der Bewerbungstermin für Vereine unseres Verbandes ist seitens des DSB auf den 28.02.2006 festgelegt worden.
Da unser Verband aus den ihm vorliegenden Bewerbungen bis zum o. g. Termin bis zu max. 3 Bewerbungen auswählen
muß, wurden alle Landesverbände gebeten, die Bewerbungsunterlagen Ihrer Vereine jeweils zu sammeln und der
DBS-Geschäftsstelle geschlossen bis zum
14. Februar 2006 (Poststempel !)
zukommen zu lassen.
Später eingehende Bewerbungen können leider nicht mehr berücksichtigt werden!
D. Lütkehoff
4. Deutsche Jugendmeisterschaft im Goalball 2005
– Aral AG unterstützt die Deutsche Behinderten-Sportjugend -
(DL) Die 4. DJM im Goalball wurde am 10.12.2005 in Königs Wusterhausen durchgeführt. Als Ausrichter konnte
erfreulicherweise erneut – und wie bereits im Vorjahr – der Behindertensportverband Brandenburg e.V. in
Zusammenarbeit mit der Brandenburgischen Schule für Blinde und Sehbehinderte Königs Wusterhausen und dem
Schulsportverein Blindenschule e.V. Königs Wusterhausen gewonnen werden.
Insgesamt haben 6 Teams aus 6 Landesverbänden teilgenommen. Neuer Deutscher Jugendmeister im Goalball 2005
wurde die Mannschaft aus Königs Wusterhausen (BRA). Herzlichen Glückwunsch!

Die siegreiche Mannschaft aus KW
Hier die weiteren Platzierungen: 2. Platz Nürnberg (BAY); 3. Platz Ilvesheim (BAD); 4. Platz Neukloster (MVP);
5. Platz Marburg (HES); 6. Platz Heilbronn (WÜR).
Im Rahmen dieser Meisterschaft übergab Herr Wenzel-Geoffrey Harvey - Vertreter der Aral AG – der Deutschen
Behinderten – Sportjugend einen Spendenscheck über 10.000 Euro. Dieser Scheck wurde von Eugen Hoch, offizieller
Repräsentant der DBSJ, in Empfang genommen. Das Geld wird für die Durchführung des 19. Jugend-Länder-Cups
2005 - hier insbesondere für das Klassifizierungsteam und die Neuumstellung des EDV-Auswertungsprogramms -
eingesetzt.

Scheckübergabe von Wenzel-Geoffrey Harvey an Eugen Hoch (v.l.n.r.)
Die Spendensumme ist Teil des Gesamterlöses des Aral Charity Walk 2005, der im Frühjahr diesen Jahres
bundesweit - unter der Schirmherrschaft von Doris Schröder-Köpf – stattfand. Der Aral AG ist es ein Anliegen,
die breite Öffentlichkeit auf die Belange der Menschen mit Behinderung aufmerksam zumachen und einen Beitrag
für die Integration von Behinderten und Nichtbehinderten zu leisten.

Gruppenfoto




Bewegte Kindheit - 5. Osnabrücker Kongress
Vom 23. bis 25.03.2006 findet in Osnabrück der Kongress „Bewegte Kindheit“ statt, der sich mit den Chancen von
Bewegung, Spiel und Sport für die Bildung und Gesundheit von Kindern befassen wird. In 120 Vorträgen, Seminaren,
Workshops und Diskussionsforen werden neue wissenschaftliche Erkenntnisse vorgestellt, pädagogische Ansätze einer
Erziehung durch Bewegung diskutiert und praktische Anregungen für die Gestaltung der Bewegungserziehung gegeben.
Der Kongress, veranstaltet von der Universität Osnabrück in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sportjugend und der
Deutschen Turnerjugend, geleitet von Prof. Dr. Renate Zimmer, wendet sich insbesondere an ErzieherInnen,
LehrerInnen an Grund und Sonderschulen, Lehrkräfte an Berufsfachschulen und Fachschulen für Sozialpädagogik,
Sozialpädagogen, Motopäden, Heilpädagogen, Ärzte, Psychologen, Physiotherapeuten und Ergotherapeuten. Für die
Anmeldung gelten gestaffelte Teilnahmegebühren.
Weitere Infos gibt es unter: www.kongress.kindheit.uni-osnabrueck.de
Eine neue Broschüre der Deutschen Sportjugend...
Gender Mainstreaming in den Jugendorganisationen des Sports– Eine Frage der Qualität
Die Berücksichtigung der besonderen Interessen von Mädchen und jungen Frauen im Sport ist seit jeher für die
Arbeit der Deutschen Sportjugend (dsj) bestimmend. Die Übernahme der Strategie Gender Mainstreaming regt zudem
an, an bestimmten Stellen die Bedürfnisse von Jungen stärker in den Blick zu nehmen. Wie sich Gender
Mainstreaming in Jugendorganisationen des Sports effektiv umsetzen lässt, zeigt eine neu erschienene
Broschüre der Deutschen Sportjugend, die ihre bewährten Publikationen im Bereich der Qualitätssicherung
ergänzt.
In Gesprächen mit vielen Akteuren und Akteurinnen aus den dsj-Mitgliedsorganisationen ist immer wieder
deutlich geworden, dass eine Handreichung fehlt, die die besonderen Probleme und Chancen der Jugendorganisationen
im Sport fokussiert und sie bei der Einführung von Gender Mainstreaming unterstützt. Mit der neuen Broschüre
steht ein wertvolles Hilfsmittel mit Checklisten und konkreten Tipps, Umsetzungshilfen und Definitionen zur
Verfügung. Vielfältige Bereiche der Jugendarbeit im Sport – von der Arbeit mit MigrantInnen über Bildungs- und
Öffentlichkeitsarbeit bis zur geschlechtsbewussten Planung von Sportstätten – werden detailliert dargestellt.
Konkrete Beispiele aus der Praxis runden die Broschüre ab.
„Die Umsetzung von Gender Mainstreaming ist ein ungemein spannender Prozess – auch für die dsj“, meint
dsj-Vorstandsmitglied Tim Scholz. „Wenn sich Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit im Sport noch näher an
den Bedürfnissen und Lebenslagen von Mädchen und Jungen ausrichten, werden sie für beide Zielgruppen
attraktiver.“
Die Broschüre kann über laemmel@dsj.de oder direkt über
Publikationen bestellt werden.
Vorbereitungen auf das Jugendevent der Deutschen Sportjugend 2007 in Weimar
- DBSJ plant eine Beteiligung
Das Wochenende am 19. und 20. November 2005 nutzten 30 Vertreterinnen und Vertreter aus den
Mitgliedsorganisationen, um sich in Weimar über den Stand der Vorbereitungen für das Jugendevent der Deutschen
Sportjugend 2007 zu informieren.
Unter der Leitung des OK-Vorsitzenden, Michael Weiß, Vorsitzender der Deutschen Turnerjugend, machte sich der
Teilnehmerkreis, überwiegend Jugendsekretärinnen und -sekretäre der Mitgliedsorganisationen sowie Vertreterinnen
und Vertreter der Sportvereine, vor Ort ein Bild von der Stadt mit ihren Sportstätten, Veranstaltungsorten und
den als Eventmeile geplanten Straßen in der historischen Innenstadt von Weimar. Mit den Worten: „Weimar ist die
Stadt, die genau das bietet, was wir brauchen: Viele schöne, kleine Gassen und Plätze mit kurzen Wegen zwischen
den einzelnen sportlichen und kulturellen Stätten, einen überschaubaren urbanen Veranstaltungsort, wo sich alles
miteinander verbindet, und zugleich ein absolut einmaliges historisches und kulturelles Ambiente,“ hatte der
Vorsitzende der Deutschen Sportjugend, Ingo Weiss, die Entscheidung für Weimar begründet. Die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer konnten das nur unterstreichen.
Michael Weiß betonte, dass das Event nur dann ein Erfolg werden kann, wenn sich die Mitgliedsorganisationen der
dsj in die Programmgestaltung aktiv einbringen. Ein besonderes Highlight sollen hier die geplanten Sportcamps
darstellen, aber auch alle anderen Angebote und Projekte der dsj und ihrer Mitgliedsorganisationen, da das ganze
Spektrum der Jugendarbeit im Sport präsentiert werden soll.
Das Jugendevent der Deutschen Sportjugend unter dem Motto „Move your body – stretch your mind!“ findet vom 17.
bis 20. Mai 2007 statt.
Internationale Fair-Play-Preise in Warschau vergeben – die DBSJ mit dabei!
(DL) Am 26. November 2005 hat das Internationale Fair-Play-Komitee (CIFP) in einer eindrucksvollen Feier in
Warschau die Fair-Play-Preise für das Jahr 2004 vergeben.
In der Kategorie “Förderung des Fair-Play-Gedankens durch Institutionen“ erhielt auf Vorschlag des International
Paralympic Committee (IPC) die Jugendorganisation des Deutschen Behindertensportverbandes e. V. - die Deutsche
Behinderten-Sportjugend (DBSJ) - ein Ehrendiplom. Seit 1992 hat die DBSJ modellhaft Jugendlager bei den
Paralympics durchgeführt, in Athen erstmals international unter anderem mit österreichischen und türkischen
Sportlern. Dieses Diplom nahm die Vorsitzenden der DBSJ – Elfriede Mohr – entgegen, die sich herzlich für diese
besondere Auszeichnung “ihrer“ Organisation bedankte.
Der russische Turn-Olympiasieger von Sydney 2000 Aleksey Nemov erhielt die Coubertin-Trophäe für sein faires
Verhalten beim Barren-Finale in Athen 2004. Er hatte die über seine Unterbewertung aufgebrachten Zuschauer des
Turnfinals aufgefordert, die 20minütigen lautstarken Proteste zu beenden und die Wertung zu akzeptieren.
Mit ihm wurde der österreichische Schwimmstar Markus Roggan ausgezeichnet. Er hatte nach dem
200-Meter-Rückenfinale vor laufenden Kameras die später erfolgte Aufhebung der Disqualifikation seines Freundes
und Trainingspartners, des Amerikaners Aaron Peirsol, gefordert, da er dessen sportliche Überlegenheit nicht in
Frage stellen wollte. Dessen Disqualifikation war wegen eines Wendefehlers ausgesprochen und Roggan bereits als
Olympiasieger auf der Anzeigetafel erschienen.
Für seine lebenslange sportliche Karriere und sein Eintreten gegen Doping im Radsport wurde der fünffache
spanische Tour de France-Sieger (1991-95) Miguel Indurain mit der Borotra-Trophäe geehrt. Er gab in Warschau ein
bewegendes öffentliches Zeugnis für Fairness gerade im Profi-Radsport ab.
Der deutsche Vizepräsident des CIFP, Professor Norbert Müller (Mainz), der unter anderem die Ehrungen vornahm,
betonte die außergewöhnlich vorbildhaften Leistungen der diesjährigen Preisträger.
Erfolgreicher Schnupperkurs Fechten in Tauberbischofsheim
Vom 04.-06. November 2005 fand im Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim ein Fechtlehrgang der besonderen Art
statt: Gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) führte die Deutsche
Behinderten-Sportjugend (DBSJ) in Kooperation mit dem DBS-Fachbereich Rollstuhlfechten mit insgesamt 12 jungen
Athletinnen und Athleten einen Schnupperkurs zur Sportlichen Jugendbildung in der Paralympischen Sportart Fechten
durch.
Vertreten waren sowohl Sportler, die Rollstuhlfechten mit leistungssportlicher Motivation auf gutem sportlichem
Niveau betreiben als auch absolute Neueinsteiger. „Unser Ziel war zum Einen die Begegnung und das Kennen lernen
junger Athleten untereinander, aber auch die Vermittlung der Sportart Fechten“, so Cheftrainerin Stefanija
Jurisic.
Die teilnehmenden Jugendlichen konzentrierten sich nach der musikalischen Erwärmung mit Co-Trainer Philipp
Pleier auf die Technikschulung in Florett und Säbel. „Mir haben vor allem die Partnerübungen Spaß gemacht“,
so Teilnehmerin Julia Dietz. Bei den Partnerübungen müssen die Athletinnen und Athleten eine sportliche
Aufgabenstellung im Zweierteam lösen und realisieren. Auch in den anschließenden Freigefechten, den sogenannten
“Assauts“ lieferten sich die Jugendlichen einen fairen Schlagabtausch. „Es war eine richtige Herausforderung,
die Gefechte untereinander zu jurieren“, so Anna Kreissl, die schon zwei Jahre Mitglied der Fechtfamilie ist.
Dass Fechten keine Sportart für schwache Nerven ist, erfuhren zwei Physiotherapeutinnen aus Neckargemünd. „Wir
wollten vor allem mal schauen, ob wir Fechten auch bei uns im Sportunterricht anbieten können“, erzählt Elke
Miguelez. Hautnah erlebten die beiden, wie sich die Jugendlichen nach hitzigen Gefechtssituationen in
konstruktiven Gesprächen über Trefferentscheidungen unterhielten. „Das Nachdenken über das Fechten, die Rolle
des Schiedsrichters und taktisches Verhalten auf der Planche lernt man damit wie von selbst“, waren sich beide
einig.
Ergänzt wurde das Programm durch eine Führung im Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim und einem
Waffenreparaturkurs, der von Sven Schmid, aktuellem A-Kader-Fechter des Deutschen Fechterbundes abgehalten
wurde. „Es ist schon toll, dass wir das ganze Wochenende mit einem Medaillengewinner von Olympia in Athen
verbringen durften“, freute sich der Jüngste im Bunde, Alexander Hümmer. Ein weiterer Höhepunkt war ein
Videoabend, bei dem Fechtvideos aktueller Spitzen-Rollifechter gezeigt und gemeinsam analysiert wurden.
Dieser Lehrgang wendete sich insbesondere an Jugendliche und junge Talente mit einer leichten Gehbehinderung,
einer ein- oder doppelseitigen Beinamputation oder Paraplegiker mit einer tiefen Läsionshöhe. Wer jetzt auch
mal Lust auf den ersten Stich erhalten hat, kann sich unter www.rollstuhlfechten.de weiter informieren.

Gruppenbild im OSP Tauberbischofsheim vor der Wall of Fame und den Sponsoren
hinten vlnr Trainer Sascha Bondar, Bundestrainer Sven Schmid, Cheftrainerin Stefanija Jurisic, Bundestrainer Philipp
Pleier, Elke Miguelez, Sabine Gauweiler, Helga Winckelmann, vorne vlnr Marcel Kluth, Dimitrij Rout, Annabel Breuer,
Claus Gebhardt, Julia Dietz, Rick Okandze, Anna Kreissl, Daniela Rossek, Alexander Hümmer, Zarife Imeri

Fechter in Aktion bei der Partnerübung im Florett, Bundestrainer Sven Schmid
erklärt im Hintergrund

Während vorne mit Florett gekämpft wird, lassen im Hintergrund die Schützlinge von Trainer Sascha Bondar die
Säbel rasseln
Olympia – Wir kommen!
Cosima Lindner und Daniel Schäfer nehmen als Vertreter der Deutschen Behinderten-Sportjugend (DBSJ)
am Olympischen Jugendlager Turin 2006 teil.
Vom 7.-9. Oktober 2005 fand das Vorbereitungstreffen für das Jugendlager der Olympischen Winterspiele 2006 in
Turin statt. Es war ein sehr eindrucksvolles Wochenende mit vielseitigen Erfahrungen. Nachdem vorher alle
Teilnehmer im Laufe des Freitagnachmittags angereist waren, ging es dann auch schon los! Bei den allseits
„beliebten“ Kennenlernspielen stellte sich heraus, dass die Gruppe sich aus ca. 35 Leistungssportlern mit den
unterschiedlichsten Sportarten aus dem Bereich der wintersporttreibenden Verbände des DSB und zwei Teilnehmern
der „dbsj“ zusammensetzte. Am selben Abend wurden wir mit der Olympiastadt Turin sowie der Region Piemont vertraut
gemacht. Danach gab es noch einen kleinen Filmbeitrag zum „Olympischen Jugendlager Athen 2004“.Es war sehr schön
zu sehen, mit wie viel Begeisterung die Jugendlichen diese Zeit erlebt haben.
Der Samstag wurde in seiner vollen Länge genutzt und mit einem interessanten und vielfältigen Programm
ausgestattet. Wir erfuhren einiges über die Historie der Olympischen Spiele bis zum Ablauf der heutigen
Olympiaden. Unser neu angeeignetes Wissen mussten wir nun in mehreren Präsentationen darstellen. Zur Entspannung
nahmen wir bei wunderbarem Wetter an einer kurzen Stadtführung durch die Stadt Nürnberg teil. Später hörten wir
Vorträge über die Deutsche Olympiamannschaft für Turin 2006 sowie über Spiele und das Jugendlager der Paralympics
2004 in Athen. Am Abend war die Freude groß! Endlich wurden wir von „adidas“ mit einheitlicher Kleidung
ausgestattet. Am letzten Tag, dem Sonntag, kam ein junger Sportler zu Besuch, der von seinem Aufenthalt im
Jugendlager in Salt Lake City (2002) berichtete. Auch er konnte nur Gutes erzählen und würde jederzeit, wenn er
die Chance bekäme, noch einmal hautnah bei den Olympischen Spielen dabei sein. Zum Schluss bekamen wir vom
Veranstalter des Nationalen Olympischen Jugendlagers Turin 2006 - dem Nationalen Olympischen Komitees von
Deutschland - noch einige genauere Informationen über unsere Zeit in Turin. Ich denke, dass ich für alle spreche,
wenn ich sage, dass das Treffen sehr eindrucksvoll war und dass wir es kaum abwarten können, bis es endlich
Februar ist und es heißt: „Olympia, wir kommen!“
Cosima Lindner
Nähere Informationen zu den Teilnehmern der DBSJ:
Cosima Lindner, 16 Jahre, MTV Köln, Ski-Alpin – Krückenski stehend (LV Nordrhein-Westfalen)
Daniel Schäfer, 14 Jahre, ASC Göttingen, Schwimmen (LV Niedersachsen)
Vorbereitungen für das Jugendevent 2007 in Weimar laufen
Am 22.10.2005 fand in Weimar unter Leitung des 2. Vorsitzenden der dsj, Günter Franzen die konstituierende
Sitzung des Kuratoriums für das Jugendevent der Deutschen Sportjugend 2007 statt. Dieses Gremium ist für
die politischen Steuerung und Repräsentation der für den Zeitraum 17.-20. Mai 2007 geplanten
Großveranstaltung zuständig. Mitglieder des Kuratoriums sind u. a. der thüringische Minister für Bundes-
und Europaangelegenheiten und Chef der Thüringer Staatskanzlei, Gerold Wucherpfennig, das
dsj-Vorstandsmitglied für den Bereich Finanzen Ralph Rose, der Vorsitzende der Thüringer SJ, Andreas
Minschke sowie die Sprecher der Säulen der Mitgliedsorganisationen der dsj, Stefan Karrasch, Arne Klindt
und Wilfried Pohler. Der Oberbürgermeister der Stadt Weimar wurde vertreten durch den Bürgermeister Stefan
Wolf. Um eine bessere Vernetzung mit den regionalen Wirtschaftstrukturen zu erzielen, wurde beschlossen, die
Präsidenten der Handelskammer und der Handwerkskammer in Weimar in das Kuratorium zu berufen.
Im direkten Anschluss an die Sitzung des Kuratoriums wurde bei einem Empfang für regionale Partner der
Veranstaltung und Institutionen der Stadt Weimar die Möglichkeit gegeben, sich ausführlich über die
Planungen für das Jugendevent zu informieren. Bürgermeister Stefan Wolf betonte, dass die Stadt Weimar gute
Voraussetzungen für die Durchführung einer Veranstaltung in dieser Dimension besitzt. Günter Franzen
unterstrich die wichtige Rolle, welche die Einbindung der regionalen Partner für das Gelingen des
Jugendevents spielt und dass eine kontinuierliche Information über den Stand der Vorbereitungen erfolgen
wird.
Ziel dieses Jugendevents ist es, die ganze Breite des Angebots der Jugendarbeit im Sport darzustellen und
neue Impulse für die Arbeit in den Strukturen des organisierten Kinder- und Jugendsports zu geben.
Vorgesehen ist ein attraktives Programm für ca. 3.000 Jugendliche. Als ein Programmschwerpunkt wird die
Durchführung von Sportcamps geplant, wo Jugendliche in verschiedenen Sportarten gemeinsam mit prominenten
Trainern und Athleten trainieren können.
Unter Leitung von Michael Weiß, Vorsitzender der Deutschen Turnerjugend, tagte am 23.10.2005 das
Organisationskomitee für das Jugendevent, das die Planung und Koordination der Veranstaltung übernimmt.
Neben der Konkretisierung der Planungen für das Jugendevent stand die Vorbereitung der für den 20.11.2005
geplanten Ortsbesichtigung durch Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedsorganisationen auf dem Programm.
MfG Detlev Lütkehoff
1. Bundesoffenes Jugend- und Junioren-Ländervergleichsturnier im Rollstuhlbasketball
am 24. / 25. September in Hannover:
Baden Württemberg gewinnt erste Deutsche Meisterschaft der Junioren in Hannover
Der "Fußball des Behindertensports" gab erstmals seine Visitenkarte in der Landeshauptstadt ab.
In enger Zusammenarbeit richteten die Deutsche Behinderten-Sportjugend, der Deutsche Rollstuhlsport
Verband und der Behinderten-Sportverband Niedersachsen e.V. das 1. Bundes-offene Jugend- und
Junioren-Ländervergleichsturnier im Rollstuhlbasketball aus.
Die Junioren Teams aus Bayern, Hessen/Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Lokalmatador
Niedersachsen spielten am Samstag und am Sonntag um den ersten Deutschen Meister Titel.
In der Akademie des Sports in Hannover haben die Landesverbandsteams, die teilweise mit Nationalspielern
gespickt waren, ihr Können unter Beweis gestellt. Unter den Augen der Zuschauer, unter die sich auch die
Nationaltrainer Frits Wiegmann und Frank Sauermann gemischt hatten, kam es zupackenden Spielen und
atemberaubenden Spielszenen auf Bundesliganiveau!
Der Turniersieg ging ungefährdet an das Team aus Baden Württemberg, die mit einer erfahrenen Mannschaft und
mehreren Nationalspielern anreisten. Nur die Landesauswahl aus Nordrhein-Westfalen konnte die Baden
Würtembergische Auswahl an den Rand einer Niederlage bringen. Am Ende fehlte NRW das Schussglück von der
Freiwurflinie, um die Sensation perfekt zu machen.
Mit der bayerischen Auswahl trat der jüngste Kader bei diesem Länderturnier an. Respektlos spielten Sie
gegen die großen Namen aus den anderen Landesverbänden und stellten am Ende sogar 2 MVP in den
Punktbereichen 3-4,5.
Das neu formierte Team aus der Spielgemeinschaft von Hessen und Thüringen verkaufte sich ausgesprochen gut
und konnte wider Erwarten Bayern und Niedersachsen bezwingen.
Leider konnte der Lokalmatador Niedersachsen nicht an seine Spielstärke der Vorbereitungsturniere anknüpfen
und hatte während des gesamten Turniers mit einer eklatanten Abschlussschwäche zu kämpfen. Selbst Bälle die
eigentlich schon den Weg in den Korb gefunden hatten, tanzten auf dem Ring, um dann doch wieder
herauszurollen. Martin Kluck, Niedersachsens Korbjäger Nr.1, der in der letzten Regionalliga Saison mit
über 400 Pkt. die Top Scorer Trophäe gewinnen konnte, hatte ein rabenschwarzes Wochenende und blieb in
einem Spiel sogar ohne Punkte.
Spielerisch befindet sich das leicht ersatzgeschwächte niedersächsische Team, um die beiden Auswahltrainer
Harald Fürup und Hardy Schulz, auf einem guten Weg, um sich im kommenden Jahr in Medaillenränge zu spielen.
Ergebnisse
Samstag 24.09.2005
Bayern - Niedersachsen 47:40
Hessen / Thüringen - Nordrhein-Westfalen 40:66
Baden-Württemberg - Bayern 57:47
Niedersachsen - Hessen / Thüringen 32:53
Nordrhein-Westfalen - Baden-Württemberg 39:45
Bayern - Hessen / Thüringen 36:43
Sonntag, 25.09.2005
Niedersachsen - Nordrhein-Westfalen 40:60
Hessen / Thüringen - Baden-Württemberg 37:60
Nordrhein-Westfalen - Bayern 49:50
Niedersachsen - Baden-Württemberg 39:53
MVP - Wahl
1 - 1,5 Punkte Patrick Richter (Nordrhein-Westfalen)
2 - 2,5 Punkte Timo Bergenthal (Nordrhein-Westfalen)
3 - 3,5 Punkte Sebastian Magenheim (Bayern)
4 - 4,5 Punkte Stefan Markus (Bayern) und Benjamin Ryklin (Baden-Württemberg)
Abschlusstabelle
1. Baden-Württemberg 215 : 162 + 53 4 : 0
2. Nordrhein-Westfalen 214 : 175 + 39 2 : 2 1 : 1 + 25
3. Bayern 180 : 189 - 9 2 : 2 1 : 1 - 6
4. Hessen / Thüringen 173 : 194 - 21 2 : 2 1 : 1 - 19
5. Niedersachsen 151 : 213 - 62 0 : 4
Die Mannschaften
Baden Würtemberg:
Dominik Bajohr, Oliver Bayer, Clara Hoffmann, Nadine Bollgehn, Sven Schaupp, Simona Zeeb, Sascha Gergle,
Benjamin Schlabach, Benjamin Ryklin, Benjamin Scherke, André Hopp
Headcoach: Christa Weber
Nordrhein-Westfalen:
Philipp Vitt, Patrick Richter, Arthur Schulz, Jan Haller, Benjamin Lenatz, Sven Krippendorf, Joli Asannli,
Timo Bergenthal, Alexander von Redt, Jens Wibbelt, Andre Bienek, Daniel Zaube
Headcoach: Sedat Özbicerler
Bayern:
Thomas Böhme, Natalie Simanowski, Matthias Heimbach, Tobias Brandl, Dominik Brandl, Sebastian Magenheim,
Stefan Markus, Ulrich Schmölz, Scja Gattner
Headcoach: Peter Schadt
Hessen / Thüringen:
Sascha Berger, Steffen Kreyer, Felix Wissenbach, Kai Gerlach, Jan Wissemann, Jan Kampmann, Arne Kupetz,
Sebastian Arnold, Andreas Kress
Headcoach: Horst Rödig
Niedersachsen:
Felix Heise, Martin Kluck (Sünteltal-Bad Münder) Kai Möller (Oldenburg), Ali Ökuzbogan,
Michael Möllenbeck (Langenhagen), Nils Röbke-Stadtsholte, Thorsten Schulz (Dinklage)
Nicolas Röger (Achim), Matthias Banthin, Denny Ertel (Hamburg), Nicolas Kavazis (Braunschweig).
Headcoach: Harald Fürup
BEHINDERTEN SPORTVERBAND NIEDERSACHSEN e.V.
Fachverband für Rehabilitations-, Breiten- und Leistungssport
Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 10, 30169 Hannover
Tel.: 0511/1268-5100; Fax: 0511/1268-45100
e-mail: info@bsn-ev.de
Internet: www.bsn-ev.de
4. Deutsche Jugendmeisterschaft im Goalball
am 10.12.2005 in Königs Wusterhausen / Brandenburg
Beginnend zunächst mit Schnupperturnieren in den Jahren 1999, 2000 und 2001, hat sich der Jugendvorstand
der Deutschen Behinderten-Sportjugend dazu entschlossen, ab dem Jahr 2002 offizielle Deutsche
Jugendmeisterschaften im Goalball folgen zu lassen.
Mit dieser damaligen Entscheidung erhielt diese Veranstaltung eine bedeutende Aufwertung, kann sich doch
anschließend der Gewinner mit dem Deutschen Jugendmeistertitel im Goalball schmücken!
So auch wieder in diesem Jahr: Die 4. Deutsche Jugendmeisterschaft im Goalball wird am 10.12.2005 in
Königs Wusterhausen durchgeführt. Als Ausrichter konnte erfreulicherweise erneut - und wie bereits im
Vorjahr - der Behindertensportverband Brandenburg e.V. in Zusammenarbeit mit der Brandenburgischen Schule
für Blinde und Sehbehinderte Königs Wusterhausen und dem Schulsportverein Blindenschule e.V. Königs
Wusterhausen gewonnen werden.
Wir freuen uns, Ihnen heute die Ausschreibung incl. aller Anlagen für
diese 4. Deutsche Jugendmeisterschaft im Goalball 2005 zum Download anbieten zu dürfen.
Neben den Nachwuchsteams unserer Landesverbände würden wir uns auch wieder und insbesondere über
Mannschaften von Blindenschulen freuen, die wir hiermit ausdrücklich zur Teilnahme einladen möchten.
Voraussetzung ist jedoch, alle Teilnehmer müssen einen Behindertensportverein oder als Schulteam einem
Behindertensportverein angehören!
Durch die Anwesenheit von Vertretern der DBS-Abteilung Tor-/Goalball werden alle teilnehmenden Jugendlichen
im Rahmen der Nachwuchsförderung gesichtet. Talentierte Jugendliche können mit einer gesonderten Einladung
zu einem Sichtungslehrgang auf Bundesebene rechnen.
Alle weiteren Informationen bitten wir den Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen.
Abschließend möchten wir den Sieger des Vorjahres – die Mannschaft des Schulfördervereins der
Blindenschule Chemnitz e.V. - bitten, den gewonnenen Wanderpokal zur diesjährigen Veranstaltung wiederum
zur Verfügung zu stellen.
Mit freundlichen Grüßen
(Lütkehoff)
Jugendsekretär
Internationales Jugendcamp vom 10. bis 17. August 2005
in Davutlar/Kusadasi (Türkei)
Nach dem erstmaligen Internationalen Paralympischen Jugendlager 2004 in Athen waren sich alle Nationen
(Österreich, Türkei & Deutschland) einig, wir bleiben dabei.
Um den Kontakt zu den nächsten Paralympics aufrecht zu erhalten entstand die Idee eines Internationalen
Jugendlagers welches bis 2008 jeweils in einem Land stattfinden sollte.
Somit waren in diesem Jahr Österreich & Deutschland in die Türkei eingeladen.
Am 10. August 2005 war es dann soweit. Eine Gruppe von 11 Jugendlichen (davon 5 TeilenhmerInnen aus dem
Internationalen Paralympischen Jugendlager Athen) und 4 BetreuerInnen trafen sich auf dem Flughafen
Köln/Bonn.
Die DBSJ arbeitet bei vielen Angeboten für Jugendliche nach dem Motto „Integration einmal umgekehrt“.
Somit hatten wir diesmal 3 nichtbehinderte Jugendliche dabei, welche ebenfalls in einem Sportverein
organisiert sind und teilweise Freunde von anderen TeilnehmerInnen sind.
...

Das gesamte Internationale Jugendlager
Türkei: 12 Jugendliche & 3 BetreuerInnen,
Österreich: 10 Jugendliche & 3 BetreuerInnen,
Deutschland: 11 Jugendlichen & 4 BetreuerInnen
Bildergalerie von Manfred
Bildergalerie von Manu
6. Ordentliche Vollversammlung der DBSJ
(DL) Die Deutsche Behinderten - Sportjugend (DBSJ) veranstaltete vom 02. bis 04. September 2005
in Saarbrücken ihre 6. Ordentliche Vollversammlung, zu der leider nur 23 Delegierte und Jugendvertreter
aus insgesamt 13 Landesverbänden und dem DRS entsandt wurden.
Wichtigstes Anliegen dieser alle vier Jahre stattfindenden Veranstaltung war es u.a. neuen
Entwicklungen innerhalb der Jugendordnung Rechnung zu tragen, den "alten" Jugendvorstand der DBSJ
zu entlasten, einen "neuen" Jugendvorstand zu wählen sowie die Arbeitsschwerpunkte der DBSJ für
die neue Legislaturperiode festzulegen.

Die Neuwahlen ergaben folgende personelle Zusammensetzung: Elfriede Mohr wird erneut als Vorsitzende
der DBSJ mit insgesamt 41 Stimmen bei 1 Enthaltung mehrheitlich gewählt. Sie bedarf noch der
Bestätigung durch den DBS-Verbandstag im Oktober 2005 in Duderstadt, jedoch dürfte dieser Bestätigung
nichts im Wege stehen. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Norbert Fleischmann neu und Manfred
Richter wiedergewählt. Als weitere Mitglieder im Jugendvorstand wurden Gunter Thiele, Johannes Brusis
(Bundesjugendsportarzt) und Manuela Eckert sowie als neues jugendliches Mitglied Felix Heise gewählt.
- Als kooptiertes Mitglied wird Eugen Hoch im Jugendvorstand verbleiben (oberes Foto: Der neue
Vorstand der DBSJ – Fotograf: Heinz Rieker).
Der DBS-Präsident – Theodor Zühlsdorf – hat es sich nicht nehmen lassen, persönlich sein Grußwort
an alle anwesenden Delegierten zu richten. Hier ein kleiner Ausschnitt aus seiner Rede: „In dem fast
20jährigen Bestehen der DBSJ hat der Jugendvorstand bis heute hervorragende Arbeit geleistet. Dies
wird auch dokumentiert innerhalb des neuen Satzungsentwurfs, der zum DBS-Verbandstag u.a. verabschiedet
werden soll: Im § 12 “Deutsche Behinderten-Sportjugend“ wird seitens des DBS-Hauptvorstandes die Einfügung
eines neuen 1. Absatzes vorgeschlagen, der da lautet: Die Förderung junger Menschen mit Behinderung
ist eine wesentliche Aufgabe, deren besondere Bedeutung durch eine eigene Jugendorganisation
innerhalb des DBS zum Ausdruck kommt. Als Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes bin ich
auf eine solche Jugendorganisation im eigenen Verband sehr stolz.“

Im direkten Anschluss würdigte DBS-Präsident Zühlsdorf die vielen ehrenamtlichen Verdienste von Eugen
Hoch, die er sich auf Bundes-, Landes- und Vereinsebene erworben hat. Er überreichte ihm die Ehrengabe,
die zweithöchste Auszeichnung der Deutschen Sportjugend und dankte ihm herzlich für seinen bisherigen
Einsatz (unteres Foto – Fotograf Heinz Rieker). – Auch Kerstin Rossek galt trotz ihrer Abwesenheit
wegen schulischer Gründe sein Dank. Sie gehört seit dem Jahr 2000 bis heute ebenfalls dem Vorstand
der DBSJ an. Aus Altersgründen wird sie jedoch als “Jugendliches Mitglied“ aus dem Vorstand der DBSJ
ausscheiden müssen. Als Dank stimmte der Vorstand der Deutsche Sportjugend einer Auszeichnung mit der
“Jugend-Ehrennadel“ zu.
Nach diesem Prozedere eröffnete die Vorsitzende Elfriede Mohr offiziell die 6. Ordentliche Vollversammlung
der DBSJ und zog ausführlich Bilanz über die vergangenen fünf Jahre der Kinder- und Jugendarbeit auf
Bundesebene.
Der Samstagvormittag wurde durch Rainer Fiebig, Landeslehrwart des Behinderten- und
Rehabilitationssportverbandes Saarland e.V., mit einem sportpraktischen Teil zur Thematik
“Wirbelsäulengymnastik mit und ohne Gerät“ eröffnet, bevor der parlamentarische Teil des Vortages
fortgesetzt werden konnte.
Dank gebührt abschließend dem ausrichtenden Behinderten- und Rehabilitationsverband Saarland e.V.,
der alle Delegierten mit Speis und Trank verwöhnte. - Die nächste Sitzung des DBSJ/Jugend -
Hauptausschusses wird vom 10.-12. März 2006 in Leipzig und somit im Zuständigkeitsbereich des
Landesverbandes Sachsen stattfinden.
Detlev Lütkehoff
DBSJ/Schnupperlehrgang Skilanglauf/Skischlitten
für Kinder und Jugendliche vom 16. - 20. Dezember 2005 in Isny/Allgäu
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,
In enger Zusammenarbeit mit den DBS-Abteilungen/Fachbereichen werden Schnupperlehrgänge in paralympischen
Sportarten angeboten mit dem Ziel, interessierten jugendlichen Nachwuchs für die DBS-Abteilungen/Fachbereiche
zu werben, insbesondere da, wo der Nachwuchs noch fehlt.
Mit diesem Schreiben möchten wir deshalb heute erstmalig zu einem Schnupperlehrgang Skilanglauf/Skischlitten
für Kinder und Jugendliche einladen, der vom 16. – 20. Dezember 2005 in Isny/Allgäu zur Durchführung kommen
soll.
Gesucht werden interessierte und motivierte junge Talente ab 12 Jahren bis max. zum 21. Lebensjahr im
Rollstuhl, die sich selbständig und koordiniert fortbewegen können oder Kinder und Jugendliche mit einer
Amputation. Interessenten sollten körperlich gewohnt sein, ihre Grenzen zu überspringen und vor
allem Lust haben, eine neue Sportart zu entdecken.
Wir bieten hiermit die Ausschreibung,
den Lehrgangsplan und
den Anmeldebogen
zum Download an, damit möglichst viele interessierte Kinder und Jugendliche die Gelegenheit erhalten,
sich zu diesem Schnupperlehrgangsangebot der DBSJ anzumelden.
Der in der Ausschreibung genannte Meldetermin ist unbedingt einzuhalten. Später eingehende Meldungen
werden nicht berücksichtigt!
DBSJ / Schnupperlehrgang im Fechten
vom 04. – 06. November 2005 in Tauberbischofsheim
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,
In enger Zusammenarbeit mit den DBS-Abteilungen/Fachbereichen werden Schnupperlehrgänge in paralympischen
Sportarten angeboten mit dem Ziel, interessierten jugendlichen Nachwuchs für die DBS-Abteilungen/Fachbereiche
zu werben, insbesondere da, wo der Nachwuchs noch fehlt.
Hiermit möchten wir deshalb heute erstmalig zu einem Schnupperlehrgang im Fechten einladen,
der vom 04.-06. November 2005 in Tauberbischofsheim zur Durchführung kommen soll.
Gesucht werden interessierte und motivierte junge Talente bis zum 21. Lebensjahr mit einer leichten
Gehbehinderung, einer ein- oder doppelseitigen Beinamputation oder Paraplegiker mit einer tiefen
Läsionshöhe.
Interessenten sollten körperlich gewohnt sein, ihre Grenzen zu überspringen und Lust haben, eine
neue Sportart zu entdecken. Wie bei den Musketieren erlebt man als Einzelsportler den Teamgeist,
der sonst nur Mannschaftssportlern vorbehalten ist. So wie die "Fußfechter" sich auf der “Planche“
gegenüberstehen, so sitzt man sich im Rollstuhl gegenüber. Die "Rollis" sind dabei in einem Gestell
eingespannt und dadurch vorm Umkippen gesichert. Trainiert werden insbesondere die Restfunktionen
der Rumpfmuskulatur, Konzentrationsfähigkeit, Reaktionsvermögen, Präzision und Disziplin. Wer also
Lust bekommen hat, Fechten einmal auszuprobieren und die Teilnahme an Internationalen Wettkämpfen
oder gar den Paralympics reizt, der “steigt ein und macht den ersten Stich!“
Wir bieten hiermit die Ausschreibung,
den Lehrgangsplan und
den Anmeldebogen
zum Download an, damit möglichst viele interessierte Kinder und Jugendliche die Gelegenheit erhalten,
sich zu diesem Schnupperlehrgangsangebot der DBSJ anzumelden.
Der in der Ausschreibung genannte Meldetermin ist unbedingt einzuhalten. Später eingehende Meldungen
werden nicht berücksichtigt!
DBSJ / Schnupperlehrgang im Judo
am 23. und 24. September 2005 in Köln
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,
In enger Zusammenarbeit mit den DBS-Abteilungen/Fachbereichen werden Schnupperlehrgänge in paralympischen
Sportarten angeboten mit dem Ziel, interessierten jugendlichen Nachwuchs für die DBS-Abteilungen/Fachbereiche
zu werben, insbesondere da, wo der Nachwuchs noch fehlt.
Mit diesem Schreiben möchten wir deshalb heute erstmalig zu einem Schnupperlehrgang im Judo einladen, der
am 23./24. September 2005 in Köln zur Durchführung kommen soll.
Gesucht werden interessierte und motivierte junge Talente bis zum 21. Lebensjahr mit einer geistigen und /
oder körperlichen Behinderung und/oder einer Sehbehinderung.
Interessenten sollten körperlich gewohnt sein, ihre Grenzen zu überspringen und Lust haben, eine neue
Sportart zu entdecken.
Wir bieten hiermit die Ausschreibung,
den Lehrgangsplan und
den Anmeldebogen
zum Download an, damit möglichst viele interessierte Kinder und Jugendliche die Gelegenheit erhalten,
sich zu diesem Schnupperlehrgangsangebot der DBSJ anzumelden.
Der in der Ausschreibung genannte Meldetermin ist unbedingt einzuhalten. Später eingehende Meldungen
werden nicht berücksichtigt!
Internationales Deutsches Turnfest in Berlin
vom 14.-20. Mai 2005 - Abschlussbericht
Nach langen und mit unter auch schwierigen Vorbereitungen war es am 15. Mai
endlich soweit. Der erste große Auftritt stand unserem DBS-Juniorteam bevor.
Durch tatkräftige Unterstützung unserer Mitglieder wurden gleich am ersten
Tag knapp 1000 Besucher an unserem Stand der Deutschen Behinderten-Sportjugend
(DBSJ) betreut, neben der umfangreichen Beratung und erläutern verschiedener
Sportarten, galt es die Besucher auch zur sportlichen Aktivität aufzufordern
und zum Mitmachen zu motivieren.
Bei dem Rollstuhlparcours, der von Kerstin, Melvin und Bernadette betreut
wurde, musste so mancher Besucher feststellen, dass das Rollstuhlfahren gar
nicht so einfach ist. Dank der tatkräftigen Unterstützung unserer drei Experten
konnten einige Mutige sogar das Kippen des Rollstuhls auf zwei Rädern erlernen.
Eine andere Erfahrung, die die Besucher unseres Standes machen konnten, war mit
verbundenen Augen über einen Hindernisparcours zu laufen - geführt durch unserem
„Blinden-Experten“ Johannes.
Außerdem gab es noch ein paar extra Leckerbissen an unserem Stand, mit dem wir
zusätzliche neugierige Besucher locken konnten, z. B. ein Glücksrad, wo allerhand
Preise zu gewinnen waren. Am Mittwoch hatten wir ein absolutes Topereignis - eine
Vorführung der Paralympischen Sportart Rollstuhlfechten mit der amtierenden
Deutschen Meisterin, Anna Kreissl.
Ich möchte auch erwähnen, dass uns die Zusammenarbeit mit der Deutschen Sportjugend
und der Deutschen Schachjugend sehr viel Spaß gemacht hat. Durch zahlreiche
Neukreationen von Spielen - wie z. B. Konditionsschach - wurde die Zusammenarbeit
auch im Sinne der Integration sehr gefördert.
Abschließend bleibt nur zu sagen, dass der Stand der DBSJ und des DBS-Juniorteams
beim Internationalen Deutschen Turnfest 2005 in Berlin ein voller Erfolg gewesen ist.
Johannes Löschke (DBSJ-Juniorteam)
Abschlussbericht mit Bildmaterial
von Manuela Eckert
Einträge in das Gästebuch der DBSJ zum IDTF
Juniorteam der DBSJ beim Internationalen Deutschen Turnfest in Berlin
Der fuenfte Tag oder „Der erweiterte Rolli-Parcour“ (19.05.2005)
Da wir gestern, am Donnerstag, leider keinen Blinden-Parcour mehr anbieten konnten,
hatten wir die Idee, einen viel größeren und augefalleneren Rollikurs aufzubauen.
Ein paar Impressionen findet ihr auf den Bildern. Am Morgen hatten wir Besuch vom
rbb-Radio. Martina Müller gab ihr ein Interview zu dem Thema:“Rollstuhlsport und
Motivation“. Wann es gesendet wird wissen wir zwar nicht, aber der Bericht geht
per Post an uns.
Außerdem hatten wir eine weitere Person als tatkräftige Unterstützung. Patrick
kommt aus Berlin und ist Rollstuhlbaskettball-Trainer.
Ach und nicht zu vergessen, wir hatten wieder unser Glücksrad aufgebaut und prompt
entstand eine Schlange, wie ihr sie auf dem folgenden Foto seht.
Viele Grüße
Euer Juniorteam und die fleißigen Helfer
. 
Juniorteam der DBSJ beim Internationalen Deutschen Turnfest in Berlin
Der vierte Tag oder „Was haben die Schachjugend und Wir gemeinsam?“ (18.05.2005)
Heute ist der 18.Mai und wir haben 14:09 Uhr. Der nachmittagliche Ansturm hat
begonnen. Wir haben uns ganz der Kooperation mit unseren Nachbarn, der Schachjugend,
verschrieben. Momentan gibt es an unserem Stand „Rolli-Konditions-Schach“. Jeder
Spieler sitzt in einem Rollstuhl. Die Schachuhren stehen ca. 5m entfernt von Schachbrett
und nach jedem Zug muss der Spieler diese Distanz zurücklegen, um drauf zu drücken.
. 

Von 11:00 Uhr vormittags bis um 13:00 Uhr fand dann eine Demonstration in Rollstuhlfechten
statt. Zwei Nachwuchstalente fanden sich beim Stand der DBSJ ein und zeigten den Kleinen
und Großen was der Unterschied und die Gemeinsamkeiten zwischen Rollstuhlfechten und
„Fußfechten“ ist. Anna Kreissl ist außerdem ein Mitglied des DBSJ- Juniorteams. Rick,
ein Newcomer aus Berlin.

Anna und Rick beim Demofechten auf dem Messestand
Das war es von uns für heute. Wir erwarten euch morgen mit ein paar News.
Lieben Gruß und noch einen ganz geschmeidigen Tag.
Euer Juniorteam
Juniorteam der DBSJ beim Internationalen Deutschen Turnfest in Berlin
Der dritte Tag oder „Der alltägliche Wahnsinn hat eingesetzt“ (17.05.2005)
Der dritte Tag war eigentlich nichts außergewöhnliches. Der Rollstuhlhindernislauf und
der Blindenparcour waren wie immer sehr gut besucht. Es war der Tag der Kindergruppen.
Das machte das Ganze noch viel schöner. Am Nachmittag waren Manuela und Kerstin im UCI
(Kino), um für die tolle Unterstützung Danke zu sagen.
Dazu gehörte auch das Leihen des Firmenwagens, um unsere Messe-Transporte abwickeln zu können.

Kerstin und Manuela am Stand der dsj (3.Tag)
Abends fand dann die Gala des ZDF im Velodrom in Berlin statt. Moderiert von Johannes
B. Kerner turnten Prominente wie Sven Ottke, Birgit Fischer, Bernhard Hoecker und viele
andere unter Aufsicht einer renomierten Jury um die Medaillen.
Übertragen wird das Ganze dann am Donnerstag im ZDF. Das solltet ihr euch auf keinen Fall
entgehen lassen.
Ganz liebe Grüße sendet euch das DBSJ-Juniorteam.
Juniorteam der DBSJ beim Internationalen Deutschen Turnfest in Berlin
Der zweite Tag oder „Der Tag der VIPs“ (16.05.2005)
Nachdem der erste Tag unfallfrei und mit großer Resonanz zuende gegangen war und
wir ihn passend haben ausklingen lassen, waren unsere Erwartungen für heute ebenso
hoch. Es ist in diesem Moment der 16.Mai um 17:29 Uhr. Der Tag ist fast zu Ende.
Zwar waren es Wetterbedingt nicht soviele Besucher wie gestern, aber um einige
Highlights reicher. Wir hatten Besuch von der Paralympicsteilnehmerin Daniela
Rossek (Rollstuhlfechten-Athen), von Herrn Schütt (Pfarrer-Athen) und einigen
Vorstandsmitgliedern der dsj (Deutsche Sportjugend). Wie ihr auf einem der Bilder
sehen könnt, haben Sie sich sogar aktiv an unserem Parcour beteiligt.

Vorstandsmitglied der dsj und DBSJ-Juniorteammitglied Jojo
Der Vorsitzende Ingo Weiss versprach uns, morgen wiederzukommen.

Der dsj-Vorsitzende Ingo Weiss und DBSJ-Juniorteammitglied, Kerstin Rossek
Gemeinsam mit Herrn Schütt, Vertretern der dsj und der Schachjugend haben wir,
innerhalb des Programms der Aktion „Kinder stark machen“, ihnen Pfingsten näher gebracht.

Aktion „Kinder stark machen“
Wie gestern angekündigt, haben wir das Glücksrad nicht aufgebaut. Da jedoch morgen
viele Kindergartengruppen eingeladen sind, werden wir es rausholen und wieder
fleißig Glücksfee spielen.
Das soll es für heute von uns sein.
Ganz liebe Grüße sendet euch das DBSJ-Juniorteam
Juniorteam der DBSJ beim Internationalen Deutschen Turnfest in Berlin
Erster Tag oder „Der vermutlich stressigste aller Tage“ (14./15.05.2005)
Nachdem wir nun alle in Berlin gut angekommen sind, wollen wir euch täglich einen k
leinen Bericht über das Internationale Deutsche Turnfest in Berlin geben.
Gestern sind wir angereist und haben bis in die frühen Abendstunden den Stand
der DBSJ und des DBSJ-Juniorteams aufgebaut. Das Team funktioniert :o) Es ist
der 15.Mai 10:30 Uhr und schon ist unser Stand sehr gut besucht. Der erste Tag
läßt sich also fantastisch an.

Wir haben einen Rollstuhlparcour und eine
Hindernisstrecke, die mit Augenbinde, Blindenstock und der Unterstützung von
Jojo, einem Juniorteammitglied, zu bewältigen. Dem Glücksrad mussten wir hin
und wieder eine Zwangspause verschaffen, weil wir der Befürchtung erliegen, dass
die Preise nicht reichen könnten. Die Nachbarstände sind von der Deutschen Schachjugend
und anderen befreundeten Jugendverbänden gemietet.
Am Montag Nachmittag um 16 Uhr hält der Pfarrer Herr Schütt eine Predigt mit dem Thema
„War Jesus ein guter Sportler“ und für den Mittwoch früh ist eine Demonstration im
Rollstuhlfechten vorgesehen.
Wenn ihr über diese Woche immer aktuell informiert sein wollt, dann findet ihr hier
täglich oder sogar öfter einen kurzen Artikel und Fotos über den aktuellen Stand.
Bis bald und liebe Grüße aus Berlin senden Euch das DBSJ-Juniorteam.

Gäste tragen sich in unser Gästebuch ein
CIFP Award 2005 – IPC nominiert die DBSJ
Gegenüber dem “International Fair Play Committee (CIFP)“ hat das International Paralympic
Committee (IPC) die Jugendorganisation des Deutschen Behindertensportverbandes e.V. - die
Deutsche Behinderten-Sportjugend (DBSJ) - für die “Willi Daume International Fair Play
Trophy 2005“ nominiert. Das IPC möchte damit die kontinuierliche Arbeit der DBSJ würdigen,
Jugendlichen mit einer Behinderung den Gedanken des Fair Play in Deutschland und Europa
nahe zu bringen.
Die DBSJ hat die Idee der Einrichtung eines Paralympischen Jugendlagers ins Leben gerufen
und entwickelt, das seit den Paralympics in Barcelona 1992 alle vier Jahre stattfindet.
Im Jahr 2004 in Athen hat die DBSJ erstmals Delegationen aus Österreich und der Türkei zur
Teilnahme eingeladen. Das Programm bestand u.a aus dem Besuch der Paralympics sowie kulturelle
Aktivitäten. TeilnehmerInnen der Jugendlager aus Österreich und der Türkei wurden auch zum
Deutschen Botschafter, zugleich dem Attaché des deutschen Paralympic Teams, eingeladen.
Aufbauend auf den Erfolg des Jugendcamps, plant die DBSJ für Peking 2008 das Paralympische
Jugendlager weiter zu europäisieren. Die Jugendorganisation des DBS ist ein hervorragendes
Beispiel dafür, wie man bei jungen Menschen Einfluss ausüben kann, um den Fair Play Gedanken
umzusetzen sowie auch das kulturelle Verständnis zu wecken.
Verleihung des Preises „Pro Ehrenamt“ 2004 des Deutschen Sportbundes und der Commerzbank
Der Deutsche Sportbund und die Commerzbank haben in Frankfurt zum fünften Mal Persönlichkeiten
aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Medien mit dem Preis „Pro Ehrenamt“ ausgezeichnet.
Den zum zweiten Mal vergebenen „ Preis der Jury“ erhielten der stellvertretende Vorsitzende
der CDU/CSU Bundestagsfraktion, Dr. Wolfgang Schäuble, und der Vorsitzende des Deutsch-Türkischen
Vereins zur Förderung des Behindertensports in Frankfurt, Yavuz Kocaömer. Mit Herrn Kocaömer
erhielt ein „kreativer Wanderer zwischen zwei Kulturen“ die Auszeichnung, der den Sport als
Medium der Völkerverständigung und der Integration von Menschen mit Behinderung entdeckte
und eingesetzt hat.
Die Deutsche Behinderten-Sportjugend (DBSJ) ist Herrn Kocaömer besonders verbunden, da dieser
u.a. in Athen an dem von der Deutschen Behinderten Sportjugend organisierten Paralympischen
Jugendlager mit einer türkischen Gruppe erstmals teilnahm und in Zukunft an diesem Programm
verstärkt mitarbeiten möchte.
Die Auszeichnung wurde von dem Präsidenten des Deutschen Sportbundes, Herrn Manfred von
Richthofen übergeben.
Foto: Herr Fleischmann vom Vorstand der DBSJ gratuliert Herrn Kocaömer zu dessen Ehrung.
Ferienfreizeit-Hotline 2005
Der Sommer 2005 steht vor der Tür. Und damit auch die vielen Kinder- und Jugendfreizeiten.
Wegen der positiven Rückmeldungen auf unser Projekt im letzten Sommer haben wir nun wieder
eine gute Nachricht für alle Sommeraktionen: während aller bundesdeutschen Schulferien steht
zum zweiten Mal 24h am Tag eine kostenlose Hotline für alle Problemsituationen auf
Ferienfreizeiten zur Verfügung.
Wie funktioniert das?
Der Jugendleiter wählt 0178 / 3126060, wir rufen sofort zurück! Warum? Damit keine weiteren
Kosten für den Anrufer entstehen! So sind Tag und Nacht erfahrene Mitarbeiter aus der
Jugendarbeit zu erreichen, die sich im Institut für Jugendleiter und Qualifikation speziell
für die Hotline-Betreuung zusammen gefunden haben.
Und dann?
Der Hotliner hört zu. Wenn es Probleme im Freizeitteam oder mit Teilnehmern gibt. Oder wenn
schwierige Entscheidungen anstehen und eine unabhängige Meinung gehört werden soll. Wenn der
Jugendleiter mit der Situation in der Freizeit nicht mehr klar kommt und Hilfe von Außen
braucht. Der Hotliner versucht mit Rat zur Seite zu stehen. Er kann mit dem Jugendleiter
auch ein weiteres Gespräch vereinbaren und z.B. am nächsten Tag noch einmal anrufen.
Jedes Gespräch ist streng vertraulich.
Lohnt sich denn so ein Anruf?
Die Hotline nimmt keine Entscheidung ab. Aber der letzte Sommer hat gezeigt, dass ein offenes
Ohr wirklich helfen kann. Was tue ich, wenn Kopfläuse auf meiner Freizeit auftauchen, fragte
ein Freizeitleiter. Andere Jugendleiter kämpften mit dem Problem, dass die Teilnehmer im
Zeltlager nicht mit anpacken und mithelfen wollten. Eine dritte Freizeit stand vor dem Problem,
dass gebuchte Workshopangebote nicht stattfanden und plötzlich das Tagesprogramm fehlte. Für
diese Situationen waren wir 2004, für diese und "neue" Fragen sind wir 2005 da!
Muss man sich anmelden? Mitglied sein?
Um die #juleiqua-Ferienfreizeit-Hotline zu nutzen, musst niemand nirgendwo registriert oder
angemeldet sein. Auch eine Mitgliedschaft im Institut für Jugendleiter und Qualifikation e.V.
ist nicht erforderlich. Jede/r Freizeitleiter/in kann die Hotline rund um die Uhr nutzen.
Weitere Informationen über die #juleiqua-Ferienfreizeit-Hotline sind ab sofort auf der offiziellen
Internetseite www.juleiqua.de/hotline abrufbar.
Zum Ausdrucken aller wichtigen Infos findet sich im Anhang ein Anschreiben an Jugendleiter/innen,
das auch gerne auf Seminaren und Schulungen Verwendung finden kann.
Hotline - Anschreiben Jugendleiter
Für Rückfragen und Anregungen steht das Team der Ferienfreizeit-Hotline unter der Emailadresse
juleiqua@juleiqua.de gerne jederzeit zur Verfügung.
Jugendlager in der Türkei vom 10. bis 17. August 2005
Wir haben kurzfristig eine Einladung zu einem Jugendlager in der Türkei, das vom
10.-17.08.2005 in Kusadasi (bei Izmir) stattfinden soll erhalten. Dieses Jugendlager
ist der Beginn eines Zyklusses von Jugendlagern, der mit dem Jugendlager 2005 in der
Türkei beginnt. Neben Deutschland wird auch Österreich eingeladen. In 2006 soll dieses
Jugendlager dann in Deutschland und in 2007 in Österreich stattfinden. In 2008 wird in
Peking wiederum ein gemeinsames deutsch/österreichisch/türkisches Paralympisches
Jugendlager (evtl. mit weiteren Nationen) stattfinden. Insgesamt werden von deutscher
Seite zu dem diesjährigen Jugendlager 12 Jugendliche (und 4 Betreuer) teilnehmen können.
Es sind noch einige Plätze frei!
Die türkischen Gastgeber übernehmen alle Übernachtungen und die Verpflegung sowie alle
Transfer- und Programmkosten.
Die Deutsche Behinderten-Sportjugend übernimmt für die deutschen TeilnehmerInnen alle
An- und Abreisekosten vom Wohnort und zurück in Höhe einer Rückfahrkarte 2. Klasse der
Deutsche Bahn AG sowie die Kosten eines Fluges von Deutschland nach Izmir und zurück.
Die Eigenbeteiligung beträgt nur 150,00 € pro TeilnehmerIn !!!
Wer also an einer Teilnahme interessiert ist und bereits eine feste Zusage machen kann,
sollte sich sofort mit dem gesonderten
Vordruck anmelden. Die ersten Anmeldungen werden berücksichtigt!!!!!!
Eure verbindliche Anmeldung muss aus organisatorischen Gründen unbedingt bis spätestens
31.03.2005 (Poststempel) an das DBS-Jugendsekretariat zurückgesandt werden.
Nach Anmeldung werden weitere Informationen durch uns mitgeteilt. Für Rückfragen jeglicher
Art steht Euch unser stellvertretender Vorsitzender der DBSJ - Herr Manfred Richter - gerne
zur Verfügung. Anruf oder Mail genügt: 0170 8201090 oder 030-4014319 oder
richterdbsj@aol.com
Rollstuhlbasketball-Camp 2005
Nach vielen Anfragen von den Teilnehmern der Try Outs zu weiteren
Fördermöglichkeiten in Sachen Rollstuhlbasketball wurde den Verantwortlichen klar,
dass ein neues Angebot entwickelt werden muss. Die Möglichkeit intensiver und
entwicklungsgemäßer gefördert zu werden lässt sich nur in einem mehrtägigen
Zeitraum realisieren. Aus diesen Gründen entstand die Idee eines Rollstuhlbasketball
Camps, wie dies bereits seit mehreren Jahren im Fußgängerbereich erfolgreich
durchgeführt wird.
In diesem Jahr findet das erste Rollstuhlbasketball Camp in der Zeit vom 13.
bis zum 16. Mai im Fechtzentrum Tauberbischofsheim statt.
Ausschreibung
Trainiert wird in 3 Blöcken, vormittags und nachmittags je 3 Stunden und eine
zweistündige Trainingseinheit am Abend. Alle Teilnehmer werden zu Beginn eine
Leistungsüberprüfung zu den Rollstuhlbasketball spezifischen Techniken ablegen, um
entsprechend des aktuellen Leistungsstand in unterschiedlichen Gruppen gefördert
werden zu können. Dieser Test wird am Ende des Camps wiederholt, um die Lernerfolge
zu dokumentieren. Die inhaltliche Gestaltung der Camps wird die gesamte Palette der
Rollstuhlbasketball spezifischen Techniken sowie ausgewählte taktische Elemente
berücksichtigen. Darüber hinaus lernen die Teilnehmer selbstständig und
selbstverantwortlich ihre alltäglichen Aufgaben und Bedürfnisse zu handeln, sofern
Hilfe benötigt wird, z.B. beim katheterisieren, stehen Pflegekräfte für die
medizinische Betreuung zur Verfügung.
Kosten:
Teilnehmergebühren: € 180,- ( inkl. ÜVP )
Anzahlung von € 50,00 bis zum 31.03.05 und
Restbetrag von € 130,- bis zum 30.04.05 auf das Konto:
DRS FA Basketball
RBB Camp
Konto-Nr. 80 52 78 745
KSK Ostalb
BLZ 614 500 50
Anmeldung:
Jutta Retzer
Eichendorffweg 1
75196 Remchingen
Tel.: 07232 – 73300
Email: j.retzer@gmx.de
Rollstuhlversorgung bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
- Ein Leitfaden mit rechtlichen Aspekten, Erfahrungsberichten und vielen Tipps rund um den Rollstuhl
Aus der Reihe: DRS – mobil mit Rollstuhl

erschien im November 2004 die komplett überarbeitete Neuauflage
Band 1: Rollstuhlversorgung bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
Ein Leitfaden mit rechtlichen Aspekten, Erfahrungsberichten und vielen Tipps rund um den Rollstuhl
Susanne Bröxkes und Ute Herzog (Hrsg.)
Autoren: Susanne Bröxkes, Fabian Dirla, Stephan Frantzen, Ute Herzog, Jens Naumann
Nov. 2004, ca. 260 Seiten, mit vielen Photos, ISBN 3-9809245-0-5, € 15,- , Eigenverlag des DRS e.V.
Mobilität, Aktivität, Selbständigkeit –
Die Grundvoraussetzung hierfür ist bei gehbehinderten Menschen ein gut angepasster
und eingestellter Rollstuhl.
Dies gilt für Erwachsene und noch viel mehr für Kinder und Jugendliche.
Dieses Buch soll vor allem Rollstuhlfahrern, Eltern behinderter Kinder, aber auch
Fachleuten bei der Wahl des Rollstuhls und des Zubehörs helfen und Tipps zur
Anschaffung geben. Es richtet sich dabei an Kinder, Jugendliche und Erwachsene,
legt aber einen Schwerpunkt auf die Besonderheiten bei der Versorgung von Kindern.
Das Buch möchte somit dazu beitragen, vielen Rollstuhlnutzern zu einer selbständigen
Fortbewegung in Verbindung mit gutem Sitzen zu verhelfen.
Ebenfalls werden Aspekte der Versorgung mit einem Elektrorollstuhl, sowie
Erklärungen zu Rollstuhlzug- und Sportgeräten aufgeführt.
Grundlegende Informationen zu Handhabung, Wartung und Pflege des Rollstuhls sind
genauso enthalten, wie Tipps und Hinweise zur Bestellung eines Rollstuhls.
Ein Kapitel über die Rechtsgrundlagen in der Hilfsmittelversorgung ist von Jörg
Hackstein und Dr. Heike Bennemann, Fachanwälte für Sozialrecht, verfasst worden.
Darüber hinaus sind viele weiterführende Informationen zu den Themen Rollstuhltraining,
Mobilitätstraining und Sportmöglichkeiten enthalten.
Partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Eltern und Therapeuten, geschrieben von
Jutta Behringer, die auf eine langjährige Erfahrung in der Elternarbeit
zurückblicken kann und selbst erfahrene Mutter ist, sowie Aspekte zu
gesellschaftlichen Sichtweisen und ein kurzer Abriss zur Entwicklungsgeschichte des
Aktiv-Rollstuhls geben einen tieferen Einblick in das Thema „Rollstuhl“ und runden
den zusätzlichen Informationsbereich in der neuen Ausgabe des Buches ab.
Der Anhang enthält nützliche Hinweise auf Kontaktadressen und Literaturvorschläge,
sowie ein Stichwortverzeichnis.
Der Erlös aus dem Verkauf des Buches geht an den Fachbereich Kinder- und
Jugendsport im DRS e.V.
zu beziehen über:
DRS Geschäftsstelle
Friedrich-Alfred-Str. 10
47055 Duisburg
Tel: 0203-7174-180
Fax: 0203-7174-181
E-Mail: info@rollstuhlsport.de
Homepage: www.rollstuhlsport.de
Aktuelles vom Anti-Doping zum Neuen Jahr 2005
- auch Jugendliche müssen mit Doping-Kontrollen in und außerhalb der Wettkämpfe rechnen
Aktuelles vom Anti-Doping - zum Neuen Jahr 2005
Im Behindertensport soll sportlicher, fairer Wettstreit vom Breitensport bis zu den
Weltmeisterschaften/Paralympics in Anerkennung der Klassifizierungs- und
Anti-Doping-Regularien gelten. Dazu hat sich der Deutsche Behindertensportverband
(DBS), zugleich National Paralympic Committee (NPC) verpflichtet – zusätzlich zum
World-Code jüngst in einer Rahmenvereinbarung mit der Nationalen Anti-Doping Agentur
(NADA) Deutschlands. Diese besagt im Wesentlichen, dass für die Doping-Kontrollen
der DBS bis auf Weiteres verantwortlich ist.
Der in diesem Jahr erstmals gültige World Anti-Doping Code (WADC) wird von fast
allen Nationen weltweit anerkannt. Für den DBS gelten demnach neben dem World Code
das Regelwerk der NADA (NADA-Code) mit Wirkung vom 01.11.04 und für die
Paralympischen Sportarten ergänzend der Anti-Doping Code des International
Paralympic Committee (IPC) mit Stand vom 01.01.04.
Sportlerinnen/ Sportler, Verbandsärzte, Trainer, Betreuer haben sich die umfangreichen
Regularien zu eigen zu machen und müssen danach handeln, wollen sie nicht in ein
Verfahren verwickelt werden.
Die Sportlerinnen/Sportler müssen sich seit Beginn des Jahres 2004 auf die neuen
internationalen Standards umstellen: die Verbotsliste der Medikationen/Substanzen
wie Methoden wurde durch die World Anti-Doping Agency (WADA) zum 01.01. 2005 wie
erwartet aktualisiert. Auch die behinderten Athleten, die auf be-stimmte, der
verbotenen Liste zugeordneten Medikamente angewiesen sind, müssen die medizinischen
Ausnahmen (sogenannte TUE’s = Therapeutic Use Exemptions) beim IPC bzw. der NADA
beantragen. Ihre behandelnden Ärzte sind in dieses nun gültige Verfahren eingebunden:
sie haben z.B. die erforderliche Einnahme des Medikaments, das in der verbotenen
Liste geführt wird, in der Regel vorher zu bestätigen und müssen die Notwendigkeit
der Therapie ohne wirksame Alternative eines anderen Mittels begründen. Der
jeweilige Verbandsarzt des DBS ist aufgefordert, dazu Stellung zu nehmen, bevor
med. Fachleute bei IPC und NADA diese Anträge prüfen und genehmigen bzw. ablehnen.
Das bei einer Genehmigung ausgestellte Zertifikat ist jederzeit in Kopie mitzuführen
und bei einer Doping-Kontrolle vorzulegen.
Alle Beteiligten müssen sich mit den neuen Regularien vertraut machen. Für den
Athleten gilt: nicht genehmigte Medikamente der verbotenen Liste dürfen sie weder
einnehmen noch besitzen.
Die aktuellen Informationen, sofern diese für den Behindertensport relevant sind,
können auf der homepage des DBS (www.dbs.de) von
allen Beteiligten und Interessierten eingesehen werden. Weitergehende Informationen
und die für einen med. Ausnahmeantrag erforderlichen Antragsformulare können im
Internet bei der WADA (www.wada-ama.org), dem
IPC (www.paralympic.org) und bei der NADA
(www.nada-bonn.de), hier u.a. in deutscher
Übersetzung, eingesehen und heruntergeladen werden. Für diejenigen, die nicht über
einen Internet-Anschluss verfügen, können diese auch bei der Geschäftsstelle des
DBS in begrenztem Umfang angefordert werden.
Die zum 01.01.05 aktualisierten Internationalen Standards haben im Wesentlichen
folgende Änderungen im Vergleich zu 2004 erhalten:
- 1. Die Struktur der Sektionen I (in- and out-of-competition) und II
(in-competition) wurde gedreht;
- 2. (nun in Sektion I) In der offenen Liste der Anabolika (S 1) sind nun auch
die Wirkstoffe mit ähnlichen biologischen Wirkungen aufgenommen sowie das
T/E-Verhältnis der anabol-androgenen Steroide auf 4 gesenkt; die
Beta-2-Agonisten (S 3) sind nun auch außerhalb des Wettkampfes verboten, es
ist beim abgekürzten Genehmigungsverfahren (TUE) geblieben (nicht IPC);
neu ist, dass intravenöse Infusionen als Dopingmethode verboten sind. Hier
werden noch die Ausführungsbestimmungen dringend erwartet.
- 3. Für die Stimulantien (S 6) gilt, dass z.B. Adrenalin mit lokaler Anwendung
(z.B. Nasen- o. Ohrentropfen) nicht mehr verboten ist; andere Wirkstoffe
bleiben verboten.
- 4. bei den Glukokortikosteroiden (GCS) sind Änderungen im Antragsverfahren zu
berücksichtigen.
Generell gilt, dass für den Einzelfall die ab dem 01.01.05 geltende Verbotsliste
einzusehen ist (www.dbs.de/anti-doping) . Im Zweifelsfall sollten die behandelnden
bzw. Verbandsärzte den Anti-Doping Beauftragten des DBS, Herrn Dr. med. Georg Huber
konsultieren.
Letztlich müssen alle Sportlerinnen/Sportler – auch Jugendliche und Senioren - mit
Doping-Kontrollen in und außerhalb der Wettkämpfe rechnen. Die Athleten der
Nationalkader müssen dabei ihre Aufenthaltsorte bei mehr als 24 Stunden Abwesenheit
von ihrem gewöhnlichen Aufenthaltsort im Sinne der „where about information“
bekannt geben, um sich auch außerhalb von Trainingszusammenziehungen einer
Doping-Kontrolle ggf. zu unterziehen. <>
3.Deutsche Jugendmeisterschaft Goalball am 04.12.04 in Königs Wusterhausen
In der Sehbehinderten – und Blindenschule Königs Wusterhausen wurden die
Meisterschaft Goalball ausgetragen. Acht Teams aus 7 Landesverbänden hatten
gemeldet und das war eine erfreuliche Überraschung, denn bisher waren noch nie so
viele Teams bzw. Landesverbände vertreten.
Samstag ging es zeitig los und sowohl die Schulleiterin Frau Heide Popig wie auch
das Stadtoberhaupt Herr Stefan Ludwig ließen es sich nicht nehmen, die Teilnehmer
freundlich zu begrüßen. Die Internatsleiterin, Frau Kathrin Schmeer hatte ebenso
Grußworte geschickt.
In zwei Gruppen wurde die Jugendmeisterschaft ausgetragen.
Gruppe A bildeten die Teams:
- Königs Wusterhausen (KW),
- Langenhagen,
- Nürnberg und
- Heilbronn;
Gruppe B bestand aus den Teams:
- Ilvesheim,
- Neukloster,
- Chemnitz und
- Unterschleißheim.
Von 9 Uhr bis 14 Uhr wurde die Vorrunde ausgetragen und deutlich setzten sich
Nürnberg und Königs Wusterhausen in Gruppe A ab und in Gruppe B die “alten“ Hasen
Chemnitz und Neukloster. Diese vier Mannschaften spielten dann die Halbfinalspiele
aus, nämlich
KW : Neukloster - 3:1 und
Nürnberg : Chemnitz - 3:4.
Das zweite Halbfinalspiel war sehr spannend und die Sachsen hatten an diesem Tag
mehr Glück und konnten so den Einzug ins Finale für sich entscheiden.

Platz 7 wurde unter den Vertretern aus Heilbronn und Unterschleißheim ausgespielt.
Obwohl die Spieler aus Unterschleißheim an Größe und Stärke überlegen waren,
wussten die Heilbronner mit unterschiedlichsten Würfen die Münchener Abwehr zu
überlisten und so holte sich die Vertretung aus Heilbronn den siebten Platz mit 6:1.
Bemerkenswert ist, dass diese jugendlichen Spieler mit ihren großen
Wahrnehmungsproblemen sich so gut in dieses Mannschaftsspiel „eingewöhnt“ haben.
Um Platz 5 kämpften dann Langenhagen und Ilvesheim. Langenhagen hatte eine sehr
gute Abwehrleistung in den Spielen davor gezeigt und in diesem Placierungsspiel
mussten sie sich Ilvesheim mit 1:4 geschlagen geben.
Neukloster und Nürnberg zeigten viel Können und in der ersten Halbzeit ging es
sehr ausgeglichen zu, ehe in der zweiten Halbzeit Neukloster mit einem 5:3 Sieg
alles für sich klar machen konnte.
Andreas Klein von Nürnberg trägt die gesponsorten Eye pads von Dr.
G. Koulen - Reitz (Klassifiziererin im DBS)
Königs Wusterhausen war in den letzten Jahren überlegener Jugendmeister geworden
und so rechneten alle mit dem Sieg. Aber die Spieler zeigten Nerven und mussten
sich am Ende dem Überraschungssieger Chemnitz mit 4:1 geschlagen geben.
Eine Ehrung konnte dann aber dennoch an die Heimmannschaft vergeben werden, nämlich
der Titel des Torschützen – Königs. Herr Otto Lotsch, der Vorsitzende des
Schulsportvereins ehrte Martin Miehle, der in der Vorrunde 7 Tore erzielen konnte.
Herr Eugen Hoch, offizieller Repräsentant der DBSJ war nachmittags extra angereist
und zusammen mit Herrn Klaus Parai, LV Brandenburg übernahmen die beiden Herren die
Siegerehrung.
Die Schlüsselbänder der DBSJ waren eine schöne Überraschung und auch die anwesenden
Nationalspieler Thomas Betzl, Michael Breidbach hatten eine Überraschung parat:
T-Shirts für die drei letzt platzierten Teams und für jede Mannschaft einen Mini –
Goalball.
Im kommenden Jahr wird die Meisterschaft in Leipzig stattfinden – der Organisator
war vor Ort und konnte sich von der Sportart Goalball Eindrücke verschaffen. Von
der Blindenschule Hamburg waren auch drei Beobachter gekommen, um Goalball live zu
erleben. Mit diesem Ausblick sollte im Bereich Goalball für die nächsten Jahre
ein weiterer Meilenstein beschritten werden können und viele der jugendlichen
Sportler “schielen“ auf das Jahr 2008 und Bejing!
Ch. Daentler, DBS-Abt. Tor-/Goalball
Ergebnisliste
Unterstützung für das Freiwillige Soziale Jahr im Sport - Neues Handbuch erschienen
Die Teilnehmerzahlen für das Freiwillige Soziale Jahr im Sport (FSJ) sind in diesem
Jahr wieder kräftig gestiegen. Weit über 600 junge Erwachsene absolvieren derzeit
ihr FSJ in einem Sportverein. Ein großer Teil von ihnen sind junge Männer, die das
FSJ anstatt ihres Zivildienstes leisten. Auf die „regulären“ Plätze, die zumeist
von jungen Frauen besetzt werden, war der Andrang in Frühling und Sommer immens.
Manche der Jugendorganisationen der Landessportbünde, die als Träger des FSJ
fungieren, zählte auf jede freie Stelle fünf bis zehn BewerberInnen. Ein weiterer
Ausbau des FSJ ist – vorbehaltlich der Finanzierbarkeit – vielerorts in Planung.
Vereine und Freiwillige profitieren gleichermaßen von dem Erfolgsprojekt.
Hunderte von Einsatzstellen in Deutschland erhalten in den nächsten Wochen Hilfe
bei der Betreuung der jungen Erwachsenen, die derzeit ein FSJ im Sport ableisten.
Mit finanzieller Unterstützung der Techniker Krankenkasse hat die Deutsche
Sportjugend (dsj) ein Handbuch für diejenigen Vereine und Verbände herausgebracht,
in denen Freiwillige ihr FSJ machen. Die Verantwortlichen in den Einsatzstellen
finden hier alle wesentlichen Informationen rund um das Freiwilligenjahr.
Gesetzliche Grundlagen sind ebenso beschrieben wie Verwaltungsregelungen. Tipps
zur Anleitung der Freiwilligen stehen neben der pädagogischen Rahmenkonzeption.
Die Jugendorganisationen der Landessportbünde haben es übernommen, das neue
Handbuch an alle Einsatzstellen zu verteilen.
Lob erhält das Freiwillige Soziale Jahr im Sport auch aus dem verantwortlichen
Bundesministerium. „Das FSJ im Sport ist für viele Sportvereine mittlerweile
unverzichtbar“, schreibt Familienministerin Renate Schmidt in ihrem Grußwort zum
Handbuch. „Gerade in einer Gesellschaft, in der sich Kinder zu wenig körperlich
bewegen, ist jedes zusätzliche Angebot im Sport eine große Unterstützung.“ Ähnlich
sieht das auch Ingo Weiss, Vorsitzender der dsj: „Nicht nur unsere Freiwilligen
leisten hervorragende Arbeit, sondern auch die Landessportjugenden und
Einsatzstellen“, betont er und fügt hinzu, dass die Anleitung und Betreuung der
Freiwilligen gerade für kleinere Vereine und Projekte eine große Herausforderung
darstellt, die zumeist bravourös gemeistert wird.
Weitere Infos
Treffen des dsj-Juniorteams in Wetzlar
40 junge Erwachsene des dsj-Juniorteams trafen sich Mitte November in Wetzlar.
Das von Jan Holze und Martina Bucher geleitete Treffen, das in der Sport- und
Bildungsstätte der Sportjugend Hessen einen würdigen Rahmen fand, hat eine Reihe
von Projekten angestoßen, die die Arbeit des Juniorteams in den nächsten zwei
Jahren bestimmen werden. Die Zusammenkunft junger FunktionsträgerInnen fand mit
Unterstützung der Behindertenjugend statt, deren Angebote es erlaubten, Sport
einmal anders zu betreiben. Volleyball im Sitzen sowie ein Parcours für
Nicht-Sehende begeisterten die Jugendlichen.
In einer Zukunftswerkstatt sammelte eine Gruppe von TeilnehmerInnen Ideen für die
zukünftige Ausgestaltung des Juniorteams sowie für eine Fortbildungsreihe. Andere
nutzten die Zeit, um sich in Verhandlungsführung weiter zu bilden. Am Sonntag war
Zeit für die Planung konkreter Projekte. Gemeinsam mit Benedikt Sunderhaus,
Vorstandsmitglied der Naturschutzjugend, entwickelten Interessierte Pläne für eine
engere Kooperation. Den Beitrag des dsj-Juniorteams beim Internationalen Deutschen
Turnfest im Mai 2005 entwickelte eine andere Gruppe mit Unterstützung von Michael
Weiss, Vorstandsmitglied der Deutschen Turnerjugend.
Weitere Infos
DBSJ-Seminarreihe „Jung, sportlich, fit und engagiert
zur Thematik „Gruppen leiten – Team führen“
Nach umfangreicher Werbung für die jährlich stattfindende Seminarreihe, kam eine
ansehnliche Gruppe von 21 Leuten zusammen. Wir alle trafen uns vom 29.-31.10.2004
in den Räumlichkeiten des Landessportbundes Niedersachsen in Hannover. In einer
sozusagen altbekannten Stätte, mit optimalen Voraussetzungen.
Pünktlich um 19.30 Uhr begann im Seminarraum die Einstimmung auf das Thema. Anhand
von Steckbriefen stellte man sich gegenseitig vor, dabei viel besonders auf, dass
viele neue Gesichter zum Seminar gekommen waren.
Überhaupt war die Gruppe diesmal unwahrscheinlich gemischt, von 15 bis 54 Jahre,
mit und ohne Handicap sowie interessierte und bereits im Ehrenamt engagierte
TeilnehmerInnen. Unsere Referentin Bettina Eckert fand die richtigen Worte zum Thema
als Einführung.
So gemütlich wie der Freitag dann ausklang, so gemütlich begann der Samstag. Ein
Teilnehmer, Michael, erklärte sich bereit mit allen die wollen, etwas Gymnastik zu
machen. Diese fand vor dem Frühstück statt. Der ganze restliche Tag war nun durchzogen
von Highlights. Seien es die kleinen, selbstinszinierten Theaterstücke gewesen oder
das Erstellen von Rätseln. Wir hatten immer Spaß in der Gruppe. Spätestens bei dem
Praxisteil „Judo“ kamen alle in Schwung. Es gab niemanden der nicht mitmachte und auch
die Rolli-Fahrer wurden so gut wie möglich mit einbezogen.
Alle, die unsere Seminarreihe kennen, wissen, was am Samstagabend kommen musste ...
Kegeln!!! Es wurde bei einigen richtig richtig spät. Das hinderte aber niemanden daran,
pünktlich zum Programmbeginn am Sonntag da zu sein. Traditionell wird dieser Vormittag
dazu verwandt, Feedback zu geben. Was war gut und was weniger gut? Welche Themen würden
mich in einem der nächsten Seminare interessieren? etc.. Zusagen für das Kommen im
nächsten Jahr haben wir bereits. Das lässt in uns die Hoffnung aufkommen, dass unsere
Seminarreihe stetig wachsen wird.
Mit ganz lieben Grüßen und einer dicken Umarmung verabschiede ich mich von euch und freue
mich, dass ihr alle da gewesen seid und wir uns kennen lernen konnten. Wir hören
voneinander!!!
Eure Kerstin Rossek
Für Fragen: kerstin_aussie@web.de
Bericht von Teilnehmer Sven Lüttge
Kalendrina 2005 erschienen

Auch im Jahr 2005 wird es wieder den durch das Ministerium für Gesundheit und Soziales,
Frauen und Familie geförderten Mädchensportkalender „KALENDRINA“ geben. Ein neues
Redaktionsteam von 11 jungen Damen mit und ohne Behinderung im Alter von 14 - 18 aus
den Sportorganisationen Behinderten- Sportverband NRW und LandesSportJugend NRW
haben sich an mehreren Wochenenden getroffen, um die Inhalte festzulegen und
gemeinsam zu texten, zu recherchieren, Interviews zu führen und alles das zu
berücksichtigen, was für alle Mädchen dieses Alters in NRW interessant ist.
Wir freuen uns, den Kalender gemeinsam mit dem Kalendrina - Redaktionsteam am Mittwoch,
10.11.04 auf der REHACare in Düsseldorf präsentieren zu können. Bestellungen können
jetzt schon an die BSNW - Geschäftsstelle gerichtet werden. Ganz besonders erfreulich:
Auch KALENDRINA 2005 gibt’s wieder kostenlos, nur das Porto muss übernommen werden.
Bestellkontakt:
Behinderten-Sportverband Nordrhein-Westfalen e.V.
Friedrich-Alfred-Str. 10,
47055 Duisburg
Tel.: 0203 / 7174 151
Fax: 0203 / 7174 163
E-mail: cgeist@bsnw.de
Internet: www.bsnw.de
„Wie sieht die bewegte Zukunft aus?“ ...
...fragt die deutsche Abschlussveranstaltung zum Europäischen Jahr der Erziehung durch
Sport 2004 (EJES) am Freitag, 10. Dezember 2004, in Köln. In Kooperation mit dem
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem Deutschen Sportbund (DSB) und der
Deutschen Sportjugend (dsj) sollen an der Deutschen Sporthochschule in Köln Workshops und
eine Konferenz diese Frage beantworten.
Informationen
Programm
Auf diesem Wege möchten wir Sie zur deutschen Abschlussveranstaltung in Köln
einladen. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenfrei!
Weitere Informationen zum Programm und Online-Anmeldung für Konferenz und Workshops
finden Sie unter www.ejes-konferenz.de.
i.A. Barbara Lischka
Referentin
"Europäisches Jahr der Erziehung durch Sport 2004"
Grünes Band für vorbildliche Talentförderung an 21 Vereine
- 2. Verleihung an einen Behindertensportverein in 2004 -
Bei der vierten Preisverleihungsrunde des Jahres 2004 vergab die Jury in Leipzig an
21 Vereine aus 14 Mitgliedsverbänden des Deutschen Sportbundes (DSB) das Grüne Band
für vorbildliche Talentförderung. Das von der Dresdner Bank gestiftete Grüne Band
ist mit einer Förderprämie von 5.000 Euro für jeden Gewinner-Verein verbunden ist.
Unter der Leitung des Jury-Vorsitzenden Armin Baumert wählte die Jury in dem
bedeutendsten, bereits 1987 gegründeten Nachwuchswettbewerb des deutschen Sports
folgende Vereine als Sieger des Jahres 2004 aus:
- TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck,
- TBV Lemgo (beide Handball),
- Skiklub Winterberg (Ski nordisch),
- IEC Iserlohn Young Roosters (Eishockey/alle Nordrhein-Westfalen),
- Fecht-Club Tauberbischofsheim (Fechten),
- WSV Ebingen 1910 (Ski alpin),
- SV Böblingen (Tischtennis/alle Baden-Württemberg),
- SV Geratal Elxleben (Sportschießen),
- SV Biberau (Ski nordisch),
- Rennrodelverein Sonneberg/Schalkau (Bob- und Schlittensport/alle Thüringen),
- SV Fischbach (Badminton),
- Turnverein Dahn 1910 (Rhythmische Sportgymnastik/Rope Skipping),
- MTV 1877 Bad Kreuznach (Trampolinturnen/alle Rheinland-Pfalz),
- Kieler Turner-Klub (Kunstturnen männlich),
- Freie Turnerschaft Adler Kiel von 1893 (Beachvolleyball/beide Schleswig-Holstein),
- CVJM zu Hamburg (Volleyball),
- Verein Seglerhaus am Wannsee (Segeln/Berlin),
- SC Miesbach (Snowboard/Bayern),
- Behindertensportverein Leipzig (Behindertensport/Sachsen),
- SV Heidekraut Andervenne (Fußball Mädchen/Niedersachsen),
- Sportgemeinschaft Groß Gaglow (Fußball Jungen/Brandenburg).
Der Behindertensportverein Leipzig e.V. ist in diesem Jahr nach dem Paralympischen
Sportclub Berlin e.V. der zweite Verein des Deutschen Behindertensportverbandes
(DBS) e.V., der mit dieser hohen Auszeichnung bedacht wurde. An dieser Stelle:
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH !
Die Jurybegründung: Der Behindertensportverein Leipzig e.V. wurde 1990 als
Nachfolger der Sektion Versehrtensport in der BSG Chemie Leipzig gegründet und
setzt die seit 1945 bestehende Tradition des Behindertensportes in Leipzig fort.
Fast alle der 370 Mitglieder sind behinderte Menschen (körperlich oder geistig
behindert, sehgeschädigt, chronisch krank) und mehr als ein Viertel ist noch
minderjährig. Das Sportangebot des BVL umfasst Schwimmen, Sitzvolleyball, Goalball,
Rehaschwimmen, Wassergymnastik und therapeutisches Reiten. Sportschwimmen üben etwa
125 Aktive aus, wovon fast die Hälfte Kinder und Jugendliche sind. Bei vielen
großen Meisterschaften in aller Welt konnten Titel und Medaillen errungen werden.
Auch bei den Paralympischen Spielen in Athen war der BVL vertreten. Im Schwimmen
verfehlten Claudia Knoth, Christian Goldbach und Stefan Wischnewski als Vierte
ihrer Disziplinen nur knapp Medaillen.
Insgesamt vergab die Jury in diesem Jahr 70 Grüne-Band-Preise an Vereine mit
herausragender Nachwuchsarbeit. Die Zahl aller vergebenen Auszeichnungen seit dem
Beginn des Wettbewerbs 1987 erhöhte sich damit auf 1.130.
Worldgames 2005 vom 14.-24.Juli 2005 in Duisburg
Der nächste sportliche Leckerbissen in Deutschland werden die Worldgames 2005 vom
14.-24.Juli 2005 in Duisburg sein. Auch die Deutsche Behinderten-Sportjugend wurde
aufgerufen, mögliche Helferinnen / Helfer für Sportlerbetreuung, Fahrdienste,
Aus- und Abbau etc. zu finden.
Die Worldgames sind das "kleine Olympia" der Sportarten, die noch nicht olympisch
sind. Nähere Inormationen sind unter www.worldgames2005.de zu finden.
Gesucht werden noch Menschen ab 18 Jahren. Jede Frau, jeder Mann und vor allem
jedes Talent werden gebraucht! Wenn Ihr also Autofahrer seit, Computerfreak oder
eine oder mehrere Fremdsprachen beherrscht oder ganz einfach Lust habt, im Team der
World Games dabei zu sein, dann füllt umgehend den beigefügten
Anmeldebogen aus und
einfach absenden.
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